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VEE Sachsen e.V. reagiert mit Leserbrief auf Artikel in der Leipziger Rundschau |
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Sehr geehrter Biskupek,
mit Interesse habe ich Ihren Artikel in der Leipziger Rundschau – Sachsen Sonntag zum aktuellen Thema der Energieversorgung gelesen. Mir ist nur leider die Intention des Artikels nicht ganz klargeworden. Vielleicht so viel: nichts ist sicher, nicht ist klar. Daher möchte ich nur ein paar Punkte anmerken:
Dass der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien zukünftig vermehrt neue Jobs schaf- fen wird, dafür braucht man keine Studien zu Rate ziehen. Es genügt schon, die Entwicklung der letzten Jahre zu betrachten. So wächst der Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen und sächsischen Energiemix schon seit Jahren kontinuierlich. Gleichzeitig verbuchen wir im letzten Jahrzehnt einen Anstieg der Arbeitsplätze im Bereich der regenerativen Energien In derselben Zeit wurden dagegen im Bereich der Braunkohleförderung und -verstromung tausende Arbeitsplätze abgebaut, obwohl im letzten Jahr so viel Braunkohle wie noch nie in Deutschland gefördert wurde.
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Die VEE Sachsen e.V. gibt Stellungnahme zum Entwurf des sächsischen Energie- und Klimaprogrammes ab - weiterer Vorrang der Braunkohle ist nicht akzeptabel |
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Mit der Vorlage ei nes Entwurfes für ein neues Energie und Klimaprogrammes (EuK) im Oktober 2011 reagierte die sächsische Staatsregierung auf die aktuellen Anforderungen an die Energieversorgung in Deutschland und Sachsen. Das Papier wurde unter die Überschrift „Sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung in Sachsen – CO2 –Emissionen bis 2020 und 25 Prozent senken“ gestellt und soll die Handlungsschwerpunkte für die nächsten 18 Jahre festlegen. Bei näherer Betrachtung hält der darauffolgende Entwurf dieser Zielsetzung nicht stand.
Die von Bundestag und Bundesrat im Juli 2011 verabschiedete Energiewende hat in dem vorliegenden Entwurf des EuK keinen Eingang gefunden.
So kann zwar bezogen auf den Programmteil Energie mit einer deutlichen Verbesserung der Nutzung der Erneuerbaren Energien, sowohl quantitativ als auch qualitativ gerechnet werden, trotzdem ist das Ziel bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 33% der Erneuerbaren Energien am Bruttostromanteil zu erreichen, im Vergleich zur bundespolitischen und zu verschiedenen landespolitischen Zielsetzungen, wenig ambitioniert. Gleichzeitig setzt die sächsische Staatsregierung auch den folgenden Jahrzehnten vor allem auf die Verstromung der Braunkohle, um eine eine bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung zu gewährleisten. Mit dieser Weichenstellung konterkariert sie dabei gleichzeitig ihrer eigene Zielstellung die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 25% zu senken. Mit der Festlegung auf Braunkohle als maßgebliche Ressource der sächsischen Energieversorgung ist das Ziel nicht zu erreichen.
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