Kleinwindkraftanlagen

Der VEE Sachsen e.V. fordert in einer Pressemitteilung ernsthafte Unterstützung bei Kleinwindkraftanlagen in Sachsen. Die für den Bau erforderliche Tiefenprüfung soll wegen der hohen Kosten vereinfacht und gegebenfalls vom Freistaat bezuschusst werden. Der VEE Sachsen setzt sich für eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Aufstellung von Kleinwindkraftanlagen ein.
(Foto: Heyde Windtechnik)

 

 

PRESSEMITTEILUNG 12. Mai 2009

Zum Workshop der EESA / SAENA mit dem Thema Kleinwindanlagen am 8. Mai 2009 in Dresden wurden von den ca. 50 Teilnehmern eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für Kleinwindkraftanlagen gefordert.
 
Wichtigster Punkt ist die Vergütung des produzierten Stroms unabhängig davon, ob er ins Netz eingespeist oder privat verbraucht wird, mit mindestens 30 Cent/kWh für mindestens 15 Jahre. Das soll für Anlagen mit einer Nennleistung von bis zu 10 kW gelten. Die für den Bau erforderliche Typenprüfung soll wegen der hohen Kosten vereinfacht werden und gegebenenfalls vom Freistaat bezuschusst werden.
 
Bis zu einer Nabenhöhe von 10 Metern sind die Anlagen genehmigungsfrei zu stellen.  Bis 20 m Nabenhöhe ist für typengeprüfte Anlagen das Genehmigungsverfahren deutlich zu vereinfachen. Bisher werden für die Errichtung von Kleinwindkraftanlagen die gleichen Ansprüche gestellt wie für große Windkraftanlagen.
 
Vom Freistaat sind Testfelder für mindestens 500 Kleinwindkraftanlagen  auszuweisen, um die Produktion sächsischer Kleinwindkraftanlagen zu unterstützen.
 
Der Präsident der VEE Sachsen e.V., Dr. Daniels meinte, eine Forschungsförderung mache keinen Sinn, wenn es aus wirtschaftlichen und genehmigungsrechtlichen Gründen faktisch unmöglich ist, kleine Windkraftanlagen in Sachsen zu errichten und umweltfreundlich zu betreiben.  
 
 
Für Rückfragen: VEE Sachsen e.V. Präsident Dr. W. Daniels (Mobil: 0172 3524711)