PM 29.01.2013 – VEE Sachsen e.V. - Bundesumweltminister Altmaier zerstört mit der Einführung der Strompreis-Sicherung im EEG das Vertrauen der Investoren – tausende Arbeitsplätze in der Branche und die Demokratisierung der Energieversorgung in Gefahr Donnerstag, 31. Januar 2013 um 09:03 Uhr

PM 03/13 vom 29.01.2013 –  VEE Sachsen e.V.

 Bundesumweltminister Altmaier zerstört mit der Einführung der Strompreis-Sicherung im EEG das Vertrauen der Investoren – tausende Arbeitsplätze in der Branche und die Demokratisierung der Energieversorgung in Gefahr – Altmaier soll die wahren Kostentreiber der EEG-Umlage klar benennen 

Gestern veröffentlichte Bundesumweltminister Peter Altmaier das Konzept „Strompreis-Sicherung“ mit dem Ziel, die Strompreise für die Verbraucher langfristig stabil zu halten. Das Konzept sieht vor, die Höhe der EEG-Umlage bis zum Jahr 2014 einzufrieren und ab 2015 jährlich nur noch um maximal 2,5% zu erhöhen. Dazu sollen alle bestehenden Ökokraftwerke zukünftig einen „Energie-Soli“ zahlen, um die EEG-Umlage zu entlasten.



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Stadtwerke Pirna ziehen nach zwei Jahren positive Bilanz - eigner Solarpark hat die Erwartungen erfüllt Donnerstag, 31. Januar 2013 um 00:00 Uhr

Auch im Winter Sonnenstrom aus dem Solarpark der Stadtwerke Pirna /Nachhaltige Stromerzeugung als Unternehmensbeitrag

Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme des Solarparks Pirna zieht Olaf Schwarze, Geschäftsführer der Stadtwerke Pirna GmbH (SWP), eine positive Bilanz in punkto Stromausbeute.

„Der Solarpark Pirna produzierte bis Mitte Januar dieses Jahres rund 1,2 Millionen Kilowattstunden an umweltfreundlichem Sonnenstrom. Das entspricht einem Jahres-Stromverbrauch für etwa 400 Familien.“ „Unsere Ertragserwartungen wurden übertroffen“, so der SWP-Chef weiter. „Die Stadtwerke Pirna haben als Investor und Betreiber des 3,6 Hektar großen Solarparkareals zum richtigen Zeitpunkt die Chance genutzt und mit der Investition nachhaltig einen Unternehmensbeitrag zur umweltfreundlichen Stromversorgung der Stadt Pirna erbracht. Dank der klimaschonenden Gewinnung von Strom aus Solarenergie konnten bisher rund 677 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden.“
 
Bild: Solarpark Pirna/ SWP
 
Seminar der VEE Sachsen e.V. am 16.01.2013 zum Thema "Die EEG-konforme PV-Anlage" - Weiterentwicklung des Formats wird den Fokus stärker auf die Vermarktung von PV-Strom legen Mittwoch, 30. Januar 2013 um 00:00 Uhr

Am Mittwoch,  dem 16.01.2012 veranstaltete die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien (VEE Sachsen e.V.) erstmals ein eignes Seminar zum Thema: Die EEG-konforme Photovoltaikanlage. Die rund 20 Teilnehmer aus verschiedenen Branchen, darunter sechs Vereinsmitglieder, informierten sich anhand der Vorträge vom Vizepräsidenten der VEE Sachsen, Dieter Winkler und Herrn Jan Graupner (Graupner Hünich & Ebermann – Rechtsanwälte und Steuerberater in Partnerschaft) zu den Zukunftsaussichten der Photovoltaik sowie zu den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen zur Errichtung entsprechender Anlagen.



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Bundesumweltminister Peter Altmaier möchte EEG-Umlage langfristig deckeln – fatales Signal an die Branche – Investitionssicherheit für EE-Neuanlagen gefährdet Dienstag, 29. Januar 2013 um 00:00 Uhr

Gestern veröffentlichte Bundesumweltminister Peter Altmaier sein Konzept „Energiewende sichern – Kosten begrenzen“ mit deren Hilfe es zukünftig gelingen soll die Strompreise für die Verbraucher langfristig stabil zu halten. Dabei drückt er auf das Gaspedal. So soll das Gesetz noch vor der Sommerpause und damit vor der Bundestagswahl beschlossen werden.

Das Konzept sieht vor, dass die EEG-Umlage für die Jahre 2013 und 2014 auf dem aktuellen Stand von 5,27 Cent je kWh eingefroren werden soll. Ab den folgenden Jahren darf sie maximal um 2,5% jährlich steigen. Besonders problematisch ist der Vorschlag, dass wenn absehbar die Höhe der Umlage nicht gehalten werden kann, die Vergütung für Neuanlagen einige Monate später ausbezahlt werden soll. Im Papier wird dies damit umschrieben, den Zahlungsbeginn der Einspeisevergütung für Neuanlagen zu flexibilisieren.Dieser Passus führt dazu, dass die Finanzierung für Neuanlagen kaum noch zu realisieren sein wird.

Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion/Christian Doppelgatz 



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Klage des sächsischen Textilunternehmens Vowalon aus Treuen wird am 29.01.2013 vor dem Amtsgericht Chemnitz verhandelt Montag, 28. Januar 2013 um 00:00 Uhr

Nach Aussage der Dresdner Neusten Nachrichten vom 24.01.2013 wird am Dienstag, den 29.01.2013 am Amtsgericht Chemnitz die Klage des sächsischen Textilunternehmens Vowalon Beschichtung GmbH mit seinen 183 Beschäftigten gegen das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verhandelt. Im Mai 2012 hatte das Unternehmen die Zahlung der EEG-Umlage eingestellt und diesen Schritt mit den unzumutbaren Kostenbelastungen begründet. Nun will es mit einer Klage erreichen, dass der Sachverhalt vom Bundesverfassungsgericht geklärt wird. In einem ersten Schritt wurde im Juni 2012 eine Klage gegen das eigene Energieversorgungsunternehmen eingereicht.



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Die Firma Dreberis aus Dresden veröffentlicht ‚Best-Practice-Leitfaden für den konfliktarmen Ausbau Erneuerbarer Energien in Polen und Deutschland‘ - Ein Beitrag zur Energiewende in Deutschland und Polen Verminderung von Konflikten in Erneuerbare-Energien Freitag, 25. Januar 2013 um 11:44 Uhr

Ein Beitrag zur Energiewende in Deutschland und Polen Verminderung von Konflikten in Erneuerbare-Energien-Projekte 

Gleichermaßen in Deutschland wie in Polen ist der Ausbau der erneuerbaren Energien eine Herausforderung für Energiewirtschaft und Gesellschaft. Die DREBERIS GmbH (Dresdner Beratung für Internationale Strategien) hat daher in Zusammenarbeit mit der Niederschlesischen Stiftung für Regionalentwicklung aus Breslau und mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt einen ‚BEST-PRACTICE-LEITFADEN FÜR DEN KONFLIKTARMEN AUSBAU ERNEUERBARER ENERGIEN IN POLEN UND DEUTSCHLAND‘ erstellt.



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PM 02/13 23.01.2013 VEE Sachsen e.V. - Bundesratsinitiative der sächsischen Staatsregierung zur Reform des EEG ist reine Symbolpolitik – Quotenmodelle haben sich in der Praxis bisher nicht bewährt Donnerstag, 24. Januar 2013 um 00:00 Uhr

PM 02/13 vom 23.01.2013 –  VEE Sachsen e.V. 

Bundesratsinitiative der sächsischen Staatsregierung zur Reform des EEG ist reine Symbolpolitik – Quotenmodelle haben sich in der Praxis bisher nicht bewährt – Sachsen lenkt so von den eigenen Problemen bei der Energiewende ab 

Am gestrigen Dienstag hat die sächsische Staatsregierung ihren Reformvorschlag zur EEG-Änderung offiziell dem Bundesrat zugestellt. Mit Hilfe eines zum 01.01.2014 einzuführenden Quotenmodells, basierend auf einem von der Regierungskoalition in Auftrag gegebenen Gutachten, soll die staatliche Planwirtschaft beim Ausbau der Erneuerbaren Energien unterbunden und der unkontrollierte Zubau von EE-Anlagen zurückgefahren werden. 

„Einen konstruktiven Vorschlag um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu reformieren, bleibt die sächsische Staatsregierung weiter schuldig“, stellt Jan Schubert, Geschäftsführer der VEE Sachsen e.V., fest. „Die Regierungskoalition negiert weiterhin, dass in anderen europäischen Ländern entsprechende Modelle bisher in der Regel gescheitert sind. So haben Großbritannien und Polen die entsprechenden Regelungen wieder abgeschafft und orientieren sich nun am aktuellen deutschen EEG“, führt Schubert weiter aus.



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2012 bereits 59 Unternehmen von der Zahlung der EEG-Umlage in Sachsen befreit – mit MIBRAG und Vattenfall sind auch zwei Braunkohleunternehmen darunter – Begründung für die Befreiung damit ad absurdum geführt Mittwoch, 23. Januar 2013 um 08:25 Uhr

Der sächsische Landtagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag Johannes Lichdi fragte in einer kleinen Anfrage die sächsische Staatsregierung nach der Anzahl der von der EEG-Umlage befreiten sächsischen Unternehmen. Laut der Antwort des Wirtschaftsministeriums sind im Jahr 2012 bereits 59 Unternehmen von den Zahlungen größtenteils befreit. Im Vergleich zum Jahr 2010 ist bedeutet dies eine Erhöhung um 15 Unternehmen.

Foto: Barnebeck /pixelio.de



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Die KFW Bank fördert ab März wieder Heizsysteme in Kombination mit Erneuerbaren Energien sowie die energetische Sanierung von Wohnungen und Häusern Mittwoch, 23. Januar 2013 um 00:00 Uhr

Ab Anfang März 2013 können Eigentümer von Häusern und Wohnungen für Investitionen zur energetischen Sanierung einen höheren Investitionszuschuss von der KFW Bank erhalten. 

Was wird gefördert?: 

·    Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen und Wohneinheiten), für die vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde.

·    Im Rahmen einer Nutzungsänderung von beheizten Nichtwohnflächen in Wohnflächen (Umwidmung) sind Maßnahmen zur energetischen Sanierung förderfähig, wenn die Nutzungsänderung den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen (insbesondere den bauordnungsrechtlichen Vorschriften) entspricht. Es darf sich nicht um eine Neubaumaßnahme handeln.

·    Im Rahmen der energetischen Bestandssanierung können Wohnflächenerweiterungen am Gebäude durch Ausbau von nicht beheizten Flächen oder Anbau gefördert werden, sofern die Wohnfläche um nicht mehr als 50 m2 erweitert wird.

·    Nicht gefördert werden Maßnahmen an Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern.

Foto: Agentur für Erneuerbare Energien



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Sächsische SPD traf sich am 19.01.2013 in Leipzig zum Energiepolitischen Parteitag – Energiewende bis 2050, Braunkohle auch – VEE Sachsen e.V. mit Infostand vor Ort dabei Dienstag, 22. Januar 2013 um 00:00 Uhr

Am gestrigen Sonnabend trafen sich in Leipzig 130 Delegierte der sächsischen SPD, um auf einem Sonderparteitag die energiepolitischen Leitplanken für die zukünftige Energieversorgung, festzulegen. Der sächsische SPD Vorsitzender Martin Dullig stellte zu Beginn der Veranstaltung klar, dass der Leitantrag mit dem Titel „Neue Energie für Sachsen“ bis zum Jahr 2050 vorsieht, die Energieversorgung in Sachsen in den drei Bereichen Mobilität, Wärme und Strom auf 100% Erneuerbare Energie umzustellen.



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