Studien und Broschüren

Strom - Was er wirklich kostet und wer ihn bezahlt

StromflyerBildklein.pngVEE Sachsen e.V. legt gemeinsam mit dem sächsischen Wasserkraftverband einen Informationsflyer zum Thema "Strom - Was er wirklich kostet und wer ihn bezahlt" auf.

Die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien (VEE Sachsen e.V.) und der Verband der Wasserkraftwerksbetreiber Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. wollen mit Hilfe des neukonzipierten Flyers "Strom - Was er wirklich kostet und wer ihn bezahlt" einen kurzen Überblick über das sehr komplexe Thema Strompreise geben. In der Vergangenheit mussten wir erleben, dass die öffentlichen Debatte zu unserer Energieversorgung durch das Thema Strompreise und deren Anstieg durch den Ausbau Erneuerbaren Energien massiv dominiert wurde. Dabei wird oft vergessen, dass die Ausgaben von Privathaushalten für Strom nur ein Viertel der gesamten Energiekosten ausmachen. Wesentlich mehr bezahlen wir für die Bereiche Wärme und Mobilität, deren massive Preissteigerungen in den letzten Jahren, ohne das es in diesen Bereichen zu einem umfangreichen Anstieg des Anteils der Erneuerbaren Energien kam, in der Öffentlichkeit und in der Energiepolitik eine Rolle spielen.

Der Flyer zeigt die Zusammensetzung des Strompreises auf, geht auf die Befreiungstatbestände von energieintensiven Unternehmen bei der Zahlung der EEG-Umlage ein und zeigt die gesamtgesellschaftlichen Kosten der verschiedenen Energieträger auf. 

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Fakten zur Windenergie

Bild Fakten zur Windenergie - Windfolderklein.pngEine aktuelle Broschüre der Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien (VEE Sachsen e.V.) setzt mit neun gängigen Vorurteilen gegenüber der Windenergie an Land auseinander. Unter der Überschrift "Fakten zur Windenergie" greift oft genutzte Argumente gegen die Nutzung von Windenergie an Land auf und versucht diese transparent zu beleuchten. So wird durch die Broschüre deutlich, dass Windenergie bzw. Erneuerbare Energien, trotz meist gegenteiliger Berichte in der sächsischen Presselandschaft immer noch einen hohen Rückhalt in der Gesellschaft genießen.

In weiteren Abschnitten werden die Themen kommunale Wertschöpfung, Vereinbarkeit mit dem Naturschutz, Lärmbelästigung und Schattenwurf, Tourismus und weitere Aspekte aufgearbeitet. Selbst die sächsische Staatsregierung weißt darauf hin, wie eine kleine Anfrage der Grünen im Sächsischen Landtag zeigt, dass bspw. beim Thema Infraschall und Schattenwurf die bereits vorhandenden Regelungen den Schutz der Bevölkerung gewährleisten. Die Broschüre soll zukünftig einen Beitrag dazu leisten, dass die Debatte um Windenergieanlagen sich weiter versachlicht.

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Windenergie für Kommunen und Bürgerschaft - Modelle, Chancen und Rahmenbedingungen

Broschuere A5_Windenergie_03-12-2013_low.pngIn Folge der Atomkatastrophe in Fukushima (Japan) beschloss die Bundesregierung 2011 den Ausstieg aus der Atomkraft und läutet gleichzeitig die Energiewende ein mit dem Ziel die fossilen Energieträger mittelfristig durch 100% Erneuerbare Energien zu ersetzen. Dieser Richtungsentscheidung folgte noch im gleichen Jahr ein neues energiepolitisches Programm, das vorsieht den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 35% zu erhöhen. Damit einher geht der Umbau unseres gesamten Energieversorgungssystems, von zentralen Kraftwerken hin zu dezentralen Energieerzeugungsanlagen.

Die Windenergie kann und wird, davon sind eine Vielzahl an Energieexperten überzeugt, einen großen Anteil dazu beitragen. Die Energieanlagen rücken in der Konsequenz näher an den Verbraucher heran. Auch Sachsen kann sich diesen Vorgaben des Bundes nicht entziehen. Aktuell wird der Entwurf des Energie- und Klimaprogramms der sächsischen Staatsregierung in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Vorgaben führen darüber hinaus dazu, dass nun zeitnah ebenfalls der Landesentwicklungsplan und in deren Folge auch die Regionalpläne überarbeitet und den bundes- und landespolitischen Zielen angepasst werden müssen. In Zukunft muss auch in Sachsen der Windenergie mehr Platz eingeräumt und entsprechende Windenergievorranggebiete ausgewiesen werden. Obwohl laut Umfragen die große Mehrheit die Erneuerbaren Energien allgemein unterstützt, formiert sich derzeit in vielen Kommunen in Sachsen der Widerstand gegen Windenergieanlagen.

Eine Lösungsstrategie, um diesen Widerstand bei der lokal Betroffenen abzumildern, könnte die Schaffung von finanziellen Beteiligungsangeboten sein. Die Beteiligung der lokalen/regionalen Bevölkerung an den entsprechenden Energieanlagen kann die Akzeptanz von Windenergie und bei der Errichtung von entsprechenden Anlagen in den Kommunen bzw. Regionen signifikant erhöhen.

Die Bevölkerung schafft sich dafür gewisse Mitwirkungsrechte bei der eigenen Energieversorgung und kann Einfluss auf den eigenen Strompreis nehmen. Darüber hinaus eigenen sich gut vorbereitete und umgesetzte Bürgerbeteiligungsmodelle zum Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten und zur Generierung von zusätzlichen Steuereinnahmen für die Kommunen. Die Broschüre mit dem Titel: Windenergie für Kommunen und Bürgerschaft gibt einen Überblick über die rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen für die Errichtung von Windenergieanlagen im Freistaat Sachsen. Im Anschluss werden die einzelnen Gesellschaftsformen für die Umsetzung von Bürgerbeteiligungsprojekten kurz vorgestellt und im Anschluss einem Vergleich unterzogen, um die geeigneste Form zu identifizieren. Abgerundet wird die vorliegende Broschüre mit drei Interviews mit kommunalen Vertretern aus Sachsen, die bereits Erfahrungen mit Windenergieanlagen auf ihrem Gemeindegebiet sammeln konnten.

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Best-Practice Leitfaden für den konfliktarmen Ausbau Erneuerbarer Energien in Polen und Deutschland

Gleichermaßen in Deutschland wie in Polen ist der Ausbau der erneuerbaren Energien eine Herausforderung für Energiewirtschaft und Gesellschaft. Die DREBERIS GmbH (Dresdner Beratung für Internationale Strategien) hat daher in Zusammenarbeit mit der Niederschlesischen Stiftung für Regionalentwicklung aus Breslau, der Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien (VEE Sachsen e.V.) und mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt einen ‚BEST-PRACTICE-LEITFADEN FÜR DEN KONFLIKTARMEN AUSBAU ERNEUERBARER ENERGIEN IN POLEN UND DEUTSCHLAND‘ erstellt.

Der Leitfaden wird ab jetzt kostenlos und digital überall dort verbreitet, wo neue EE-Projekte geplant oder realisiert werden, um reibungslose Projektarbeit zu sichern und Konflikte zu vermeiden oder zu lösen. Erstmalig konnten in dieser Form Erfahrungen aus beiden Ländern gegenübergestellt werden. Die VEE Sachsen e.V. stand den Projektträgern beratend zur Seite.

 

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VEE SACHSEN e.V. Studie "Repowering Windenergie Sachsen" (Stand 25.11. 2011)

110922 Foto Kreibich LPK Repowering vlnr Jahnel, Schlegel, Lichdi, Daniels, Mücke, LPK Peter Schilder, FAZ _0.jpgAm 11.05.2011 wurde in Dresden, die maßgeblich vom VEE SACHSEN e.V. erarbeitete Studie „Rechtliche, standörtliche und naturschutzrelevante Rahmenbedingungen eines Repowering-Szenarios der sächsischen Windenergienutzung für die Stromerzeugung bis 2020“ vorgestellt.

Der stockende Ausbau der Stromerzeugung aus Windenergie muss im Freistaat deutlich beschleunigt werden. Das ist mit modernen Anlagen möglich. Mit der Studie soll der Weg für einen gesellschaftlichen Konsens zwischen Windenergienutzung einerseits und Landschafts- und Naturschutz andererseits geebnet werden. Der Landesentwicklungsplan und die Regionalpläne sind innerhalb des nächsten Jahres auf das Ausbauziel Wind von 30 bis 50 Prozent im Jahre 2020 auszurichten. Dabei sind generelle Höhenbeschränkungen für die Anlagen abzuschaffen.

Für die Bearbeitung der naturschutzfachlichen Aspekte konnte der VEE SACHSEN e.V. das Landschaftsplanungsbüro MILAN (Halle) als Partner gewinnen.

Die komplette Studie erhalten Sie hier. (PDF)

Hier finden Sie aktualisierte Anlage 3.4.1. (PDF)

Das Eckpunktepapier der Grünen Landtagsfraktion in Sachsen findet man hier. (PDF)

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