Energiewende

„Windstrom, der von Norden in den Süden muss“ – Märchen über und Propaganda gegen die Energiewende

Freitag, 14. Juli 2017 - 14:50
VEE Sachsen e.V.

Eurosolar_CMYK_1.jpgBonn, 12.07.2017 – Pressemitteilung des EUROSOLAR e.V.

Zu der Berichterstattung über die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, erklärt der Vizepräsident von EUROSOLAR, Stephan Grüger MdL:

„Gestern hat die Propaganda gegen die Energiewende wieder einmal ein unerträgliches Maß angenommen. Die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, wurde von den Medien wieder einmal zum Anlass genommen, Märchen über die Energiewende zu verbreiten. So wurde die Studie mit dem angeblich durch die Energiewende notwendigen massiven Netzausbau begründet. Andere Medien verbreiteten wieder das Märchen vom "Windstrom aus dem Norden" der angeblich "in den Süden" müsse.

Warum sind sich auch sogenannte Qualitätsmedien nicht zu schade, ohne jede Gegenrecherche die Propaganda von dem angeblich wegen der Energiewende nötigen Netzausbau und vom vermeitlichen Windstromüberschuss "im Norden" weiterzuverbreiten?

Im energiewirtschaftlichen Norden Deutschlands, also nördlich der Linie Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen, gibt es gemessen am Stromverbrauch KEINEN Windstromüberschuss, auch nicht mit den aktuell geplanten Ausbauzielen für Offshore-Windkraft (Seatec). Es gibt damit also auch keine Notwendigkeit, Windstrom in den Süden Deutschlands zu bringen. Jeder kann das ganz einfach mit einem spitzen Bleistift auf einem Blatt Papier selbst nachrechnen, dafür braucht man nicht Ingenieur oder Naturwissenschaftler zu sein.

Wenn allerdings die vielen Kohle- und Braunkohlekraftwerke im Norden Deutschlands weiterlaufen sollen, gibt es einen Kohlestromüberschuss im Norden Deutschlands. Wenn dieser Kohlestrom den wegfallenden Atomstrom im Süden Deutschland ersetzen soll, sollte dies von denen, die das so seit Jahren planen, endlich auch einmal offen ausgesprochen werden. Es ist aber perfide, ja geradezu pervers, der Energiewende diese Kohlestrategie in die Schuhe zu schieben. Das Ziel der Energiewende ist aber 100 % Erneuerbare Energien innerhalb einer Generation – also auch die Abschaltung aller Braun- und Steinkohlekraftwerke und damit die Eliminierung des Stromüberschusses im Norden Deutschlands. Daher ist der geplante massive Netzausbau völlig überzogen und NICHT in der Energiewende begründet. Dies gilt auch für die Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz.“

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Energiewende 2030: The Big Picture

Freitag, 14. Juli 2017 - 11:23
VEE Sachsen e.V.

Die VEE-Jahrestagung 2017 trug den Titel "Phase 2 der Energiewende - Erneuerbare Energien & Elektromobilität in Sachsen“. Mit der Frage, was diese 2. Phase der Energiewende kennzeichnet, setzte sich unter anderem Dr. Gerd Rosenkranz von der Agora Energiewende auseinander. Ein Video-Mitschnitt seines Vortrages haben wir hier online gestellt. 

Zum 15.06.2017 hatte die Agora Energiewende nach Berlin eingeladen, um Megatrends, Ziele und Strategien und eine 10-Punkte-Agenda für die zweite Phase der Energiewende zu diskutieren. Nachfolgend der Video-Mitschnitt der Veranstaltung:


Weitere Informationen, wie die Möglichkeit zum Download der Vortragsfolien, findet sich auf der Veranstaltungsseite der Agora Energiewende.
 

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Staatssekretär Stefan Brangs und Dr. Wolfgang Daniels zum Stand der Energiewende in Sachsen | VEE-Jahrestagung 2017

Mittwoch, 28. Juni 2017 - 11:08
VEE Sachsen e.V.

Dr. Wolfgang Daniels, Präsident der VEE Sachsen e.V., eröffnet die VEE-Jahrestagung mit mahnenden Worten zum Stand der Energiewende in Sachsen. Sein Fazit:

„Wir können damit konstatieren, dass es in Sachsen wirklich einen Stillstand gibt.“

Er fordert die Politik auf, den Worten Taten folgen zu lassen. Und - obwohl dies selbstverständlich sein sollte - stellt er noch einmal klar:

"Wir wollen keinen Strom für Elektroautos aus Kohlestrom, sondern wir wollen den Strom aus Erneuerbaren Energien, sonst ist die Sache auch nicht rund!"

Im Anschluss das Grußwort von Staatssekretär Stefan Brangs zur VEE-Jahrestagung 2017. Er positioniert sich klar für einen weiteren - dringen notwendigen - Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen:

„Die größte Herausforderung [in Sachsen] ist gewiss die ausstehende Überarbeitung des Energie- und Klimaprogrammes, ohne Frage. Es gibt dazu einen klaren Koalitionsauftrag, an den halte ich mich auch. Und ich kann an dieser Stelle nur so viel verraten: wir sind innerhalb der Staatsregierung auf einem guten Weg, dass wir eine Lösung finden werden, wie wir mit diesem doch schwierigen Thema auf Grundlage des Koalitionsvertrages umgehen können. Aber auch ein klares Wort: Natürlich ist es so, dass ich unzufrieden bin mit dem schleppenden Ausbau der Windenergie in Sachsen. Ich persönlich könnte mir da wesentlich mehr vorstellen.“

Die Jahrestagung der VEE Sachsen e.V. am 10. März 2017 in der Gläsernen Manufaktur stand unter der Überschrift „Phase 2 der Energiewende - Erneuerbare Energien & Elektromobilität in Sachsen“.

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Warum brauchen wir eine globale Energiewende? | Dr. Leonie Wenz, PIK Potsdam | VEE Sachsen e.V. Jahrestagung 2017

Mittwoch, 21. Juni 2017 - 15:05
VEE Sachsen e.V.

Mitschnitt des Fachvortrages "Warum brauchen wir eine globale Energiewende?" von Frau Dr. Leonie Wenz (PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) zur VEE-Jahrestagung 2017.

Nach wie vor scheint es wichtig, aufzuzeigen, warum wir überhaupt eine (globale) Energiewende brauchen. Die Erneuerbaren Energien sind kein Selbstzweck. An den Anfang unserer Jahrestagung haben wir daher diesen Vortrag von Frau Dr. Leonie Wenz gestellt. Ihre Ausführungen gliedern sich in drei Komplexe:

  • Wo stehen wir aktuell?
  • Was sind die möglichen Folgen und Risiken des Klimawandels für Umwelt, Natur, Gesellschaft und uns persönlich?
  • Wo wollen wir hin?

Ihre zentrale Botschaft:

"Ein Faktor, der das Potenzial hat, ganz starken Druck auf uns als Gesellschaft auszuüben, das ist die Zunahme von Extremwetterereignissen. Derartige Ereignisse werden zunahmen. ."

Die Jahrestagung der VEE Sachsen e.V. am 10. März 2017 in der Gläsernen Manufaktur stand unter der Überschrift „Phase 2 der Energiewende - Erneuerbare Energien & Elektromobilität in Sachsen“.

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Die Phase 2: Stand und Perspektiven der Energiewende | Dr. Gerd Rosenkranz - Agora Energiewende | VEE-Jahrestagung 2017

Donnerstag, 04. Mai 2017 - 12:01
VEE Sachsen e.V.

Mitschnitt des Fachvortrages "Die Phase 2: Stand und Perspektiven der Energiewende" von Dr. Gerd Rosenkranz, Agora Energiewende, zur VEE-Jahrestagung 2017.

Seine zentrale Botschaft:

„Weniger ambitioniert kann unsere Klimapolitik nicht werden wegen Paris. Man kann nicht in Paris unterschreiben, vor den Kameras weinen und in Berlin nichts tun. Deutschland kann nicht Energiewendeland sein und Kohleland bleiben.“

Die Jahrestagung der VEE Sachsen e.V. am 10. März 2017 in der Gläsernen Manufaktur stand unter der Überschrift „Phase 2 der Energiewende - Erneuerbare Energien & Elektromobilität in Sachsen“.

Die rund 130 Teilnehmer der Jahrestagung konnten nicht nur den spannenden und informativen Vorträgen der Referenten und einer Podiumsdiskussion mit den energiepolitischen Sprechern von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke des Sächsischen Landtages folgen, sondern auch an einer Führung durch die Gläsernen Manufaktur teilnehmen  und mit dem e-Golf eine Probefahrt machen.

Fachvorträge

  • "Warum brauchen wir eine globale Energiewende?", Dr. Leonie Wenz, PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
  • „Deutschland im siebten Jahr der Energiewende – Wo steht Sachsen?“, Hans-Jürgen Schlegel, VEE Sachsen e.V.
  • „Die Phase 2: Stand und Perspektiven der Energiewende“, Dr. Gerd Rosenkranz, Agora Energiewende
  • "Volkswagens Weg in die Elektromobilität und Umsetzung in der Landeshauptstadt Dresden", Dr. Carsten Krebs, Gläserne Manufaktur
  • "Mit der Verkehrswende die Mobilität von morgen sichern!", Christian Hochfeld, Agora Verkehrswende
  • "Elektromobilität im Autohaus: Erfahrungsbericht zwischen Fahrzeugtechnik, Strommanagement und neuen Mobilitätsgewohnheiten", Philipp Trommer, Autoservice Demmler

Die weiteren Vorträge und die Möglichkeit zum Download der Vortragsfolien finden sich hier.

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"Energiewende - Eine Chance für Viele(s)" - Ein sehenswerter Vortrag von Prof. Dr. Volker Quaschning

Dienstag, 25. April 2017 - 14:31
VEE Sachsen e.V.

"Energiewende - eine Chance für Viele(s)" lautet der Titel des Vortrags vom 21.03.2017 von Prof. Dr. Volker Quaschning. Die Folien zum Vortrag finden Sie auf der Web-Seite des Vereines VERENA e.V..

Der Vortrag von Volker Quaschning zeigt, dass wir für einen erfolgreichen Klimaschutz bis 2040 die Energiewende abgeschlossen haben müssen und dass die Regierung mit dem Energiewendetempo um den Faktor vier danebenliegt und trotzdem Klimaschutz verspricht.

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Energiedialog Februar 2017

Mittwoch, 15. Februar 2017 - 08:58
VEE Sachsen e.V.

Logo Lokale Agenda 21 Dresden.pngDer Lokale Agenda 21 für Dresden e. V. lädt alle Interessierten zu seinem nächsten Energiedialog ein. Als Redner konnte dieser Hans-Jürgen Schlegel, Mitglied im VEE Sachsen e.V. und Klimareferent a.D., gewinnen.

  • Deutschland im 7. Jahr der Energiewende – Wo steht Sachsen?
  • Dienstag, 21. Februar 2017, 18.00 Uhr
  • DREWAG- Treff, Veranstaltungsraum
    Freiberger/ Ecke Ammonstraße (World-Trade-Center)

In seinem Vortrag wird Herr Schlegel auf folgende Schwerpunkte eingehen:

  1. Zusammenhang zwischen Energiewende und globaler Klimaerwärmung
  2. Bisherige Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Sachsen – Ein Rückblick
  3. Aktueller Stand Erneuerbare Energien - Politische und regionalplanerische Einordnung, Naturschutzkonflikte etc.
  4. Speicherproblematik und Kostendiskussion

Die monatlichen Treffen des Energiedialoges der Lokale Agenda sind öffentlich und stehen allen interessierten Dresdnerinnen und Dresdnern offen. [...]

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Umundu 2016: VEE Sachsen e.V. lädt zum Kinofilm "POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion"

Montag, 12. September 2016 - 15:41
VEE Sachsen e.V.

Die VEE Sachsen e.V. lädt zum Kinofilm "POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion" am Mittwoch, den 26. Oktober 2016, 20:00 Uhr, in die Schauburg Dresden ein. Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit lokalen Akteuren der Energiewende geben.

In Dresden findet in der Zeit vom 21. bis 29. Oktober 2016 das 8. Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum statt. Das diesjährige Fokusthema lautet OUR URBAN FUTURE. Wie wir Zukunft in unseren Städten gestalten.
 

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Kurzbericht 02.06.2016 - Demo: "Energiewende retten"

Freitag, 03. Juni 2016 - 08:40
VEE Sachsen e.V.
Energiewende_retten_01_IMG_4994_0.JPG Energiewende_retten_02_IMG_2597_0.JPG Energiewende_retten_03_P1060469_0.JPG
LKW mit VEE-Logo, Foto: K.Mann
Hans-Jürgen Schlegel (4.v.l.) mit Firma EST
Foto: M. Gehling
Matthias Gehling, VEE Sachsen e.V.
Foto: Hans-Jürgen Schlegel

 

Fast 8.000 Menschen sind dem Aufruf von BEE, BWE, VEE, Fachverband Biogas, DGS, Parteien, Gewerkschaften, Bauernverband und sehr vielen Betrieben gefolgt und haben sich vor dem Wirtschaftsministerium in Berlin getroffen um ihrem Unmut über die rücksichtslose Zerstörung der Erneuerbaren-Branche in Deutschland Luft zu machen.

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Aufruf zur Demonstration in Berlin

Dienstag, 31. Mai 2016 - 11:19
VEE Sachsen e.V.

Bild Energiewende retten_0.jpgAm Donnerstag findet in Berlin eine Großdemonstration statt um unter anderem der Forderung nach einer definierten Ausbauuntergrenze von netto 2.500 MW für die Windenergie und der weiteren gesetzlichen Unterstützung aller Erneuerbaren Energien Nachdruck zu verleihen.

Mit den Vereinbarungen von Paris hat die Energiewirtschaft neue Impulse bekommen. Bei den Klimaverhandlungen haben sich alle Staaten darauf geeinigt, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Deutschland hat bisher im eigenen Land viele positive Schritte unternommen, die diese Ziele unterstützen. Im Bereich Energie ist mit der Einleitung der Energiewende viel erreicht worden und unser Land ist technologischer Weltmarktführer. Die Branche beschäftigt in Deutschland 370.000 und weltweit 6 Millionen Menschen.

“Wir haben uns die besten Voraussetzungen erarbeitet, auf deren Basis Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigte, Industrie, Akteure im ländlichen Raum und Umweltverbände gemeinsam erfolgreich an einer nachhaltigen wirtschaftlichen Zukunft arbeiten können”, heisst es in einem Aufruf des BEE.

Besonders bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien soll aber jetzt mit immer wieder neuen Gesetzesnovellen diese positive Entwicklung radikal ausgebremst werden.

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