Klimawandel

Ski und Rodel gut - eine tragische Ökomödie

Donnerstag, 22. April 2021 - 11:00
VEE Sachsen e.V.

Ski und Rodel gut – Theaterstück zum Klimawandel - eine Online-Premiere

Die Geschäfte laufen für Wirt Huber und seine Frau, Besitzer einer Pension in den Bergen, prächtig. Es ist beste Skisaison. Schon die Zweite in diesem Jahr. Mitten im Sommer! Das Wetter spielt verrückt! Katastrophen finden im Radio oder im Fernseher statt. Die Stimmung ist fantastisch! Alles ist prima! - Bis zu jenem Tag als es schwach gegen die Tür klopfte und … Eine längst fällige, Ökomödie übers weghören, wegsehen, leugnen und dem Traum alles noch mal besser machen zu können.


im Anschluss gab es ein Gepräch mit den Darstellern, welches hier zu finden ist:

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Klimaleugner, Skeptiker und Populisten - Richtig argumentieren auf Social Media | #WebKonferenz | Freitag, 15. Januar 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr

Montag, 14. Dezember 2020 - 16:00
VEE Sachsen e.V.

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Klimaleugner, Skeptiker und Populisten: Auf Social Media haben wir jeden Tag die Chance, mit Menschen in Kontakt zu treten, die eine völlig andere Weltanschauung vertreten. Manche von ihnen suchen aktiv Unternehmensseiten auf, um starke Meinungen zu hinterlassen. Der Dialog kann nervenaufreibend sein: Wie erkenne ich, dass jemand an einem echten Austausch interessiert ist? Wie führe ich eine Diskussion so, dass sie positiv auf meine Position abstrahlt? Und wie verhalte ich mich richtig, wenn Klimaleugner, Sekptiker oder gar Populisten ins Spiel kommen? In der Webkonferenz geben wir konkrete Handlungsempfehlungen und Rüstzeug für den komplizierte Netiquette auf den sozialen Kanälen.

  • Klimaleugner, Skeptiker und Populisten -  Richtig argumentieren auf Social Media
    mit Dipl.-Journ. Jonathan Fasel von Fasel & Fasel
  • Freitag, 15. Januar 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr
  • Zugang erhalten Sie nach Anmeldung

In der rund 1,5 stündigen Online-Veranstaltung wird ausreichend Raum sein, Fragen an Jonathan Fasel zu richten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich!

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Verbände der Erneuerbaren Energien positionieren sich gegen das Anti-Wasserkraft-Manifest des World Wide Fund for Nature (WWF)

Freitag, 30. Oktober 2020 - 10:00
VEE Sachsen e.V.

Der WWF hat am 26. Oktober 2020 ein Manifest veröffentlicht, welches sich inhaltlich gegen die Nutzung der Wasserkraft wendet, den Stopp des Baus neuer Wasserkraftanlagen und ein Ende deren öffentlicher Finanzierung und Förderung fordert.

Vierzehn Verbände im Bereich der Erneuerbaren Energien und speziell der Wasserkraft wenden sich mit einer eigenen Erklärung gegen die undifferenzierte und unzureichende Beurteilung der Wasserkraft in Deutschland.

Die unterzeichnenden Verbände betonen, dass sich mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein rechtlicher Rahmen etabliert hat, um den Gewässerschutz, den Klimaschutz und den Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Einklang zu bringen. Die Betreiber der Wasserkraftanlangen fühlen sich der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet. Im Angesicht der zunehmenden Dürreperioden muss jedoch auch die Wertigkeit bestehender Querbauwerke überdacht werden.

Wasserkraft wird nur an etwa 13 Prozent aller in Deutschland bestehenden Querbauwerke genutzt – deswegen verbietet sich eine pauschale Verurteilung der Wasserkraft. Der Nutzen der Wasserkraft ist von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Vielmehr muss von Fall zu Fall, von Standort zu Standort entschieden werden, ob und wie eine Energiegewinnung durch Wasserkraft Sinn ergibt.

Die Energiewende verlangt eine Diversifizierung und Dezentralisierung der Energiegewinnung: Es kommt nicht allein auf die Menge des erzeugten Stroms an, sondern ebenso auf den volkswirtschaftlichen Nutzen und das ökologisch-ökonomische Gleichgewicht. Der WWF wurde aufgerufen, sich in die Diskussion abseits aller Polemik einzubringen.

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25 Jahre VEE Sachsen e.V. – 25 Jahre Einsatz für Klimaschutz und Erneuerbare Energien

Freitag, 28. August 2020 - 07:00
VEE Sachsen e.V.

Die Vereinsgründer berichten von der Aufbruchstimmung zu Beginn der 90er Jahre. Jede Veränderung wurde begeistert begrüßt, so auch der Bau von Windkraftanlagen. In dieser beinahe euphorische Atmosphäre ergriffen elf tatkräftige Herren - Dr. Wolfgang Daniels (bis heute Präsident der VEE Sachsen), Günter Keil, Prof. Dr. Werner Neidel, Sigmar Kühl, Bernd Göpfert, Hubert Himmelreich, Dr. Michael Kubessa, Thilo Lehmann, Markus Reichel, Dr. Rainer Sack und Wolfgang Schumann - die Initiative und gründeten am 18. März 1995 den Verein mit Namen Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien Sachsen.

Noch bevor am 28. August 1995 die VEE Sachsen mit der Anschrift Gutenbergstraße 6 in Dresden ins Vereinsregister eingetragen wurde, berichtete Thomas Exner am 27. April 1995 in der Freien Presse unter der Überschrift „Neues Dach für erneuerbare Energien – Verein will Bemühungen um Ausbau sanfter Energieerzeugung bündeln“ über den fachübergreifenden Zusammenschluss von Anbietern, Projektanten, Anwendern und Betreibern alternativer Energieanlagen auf Landesebene – der erste dieser Art in Deutschland. Als wichtigste Aufgaben werden eine fachlich qualifizierte Beratungstätigkeit, die Information der Öffentlichkeit und die sachorientierte Diskussion auf allen Entscheidungsebenen genannt. Auf dem Programm des ersten Seminars, welches der Verein bereits am 6. Mai 1995 veranstaltete, stand neben Informationen über Wasser- und Solarenergie sowie erneuerbaren Biobrennstoffen auch ein Meinungsaustausch mit den Energiepolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen.

Das Netzwerk, dessen Zentrum die VEE Sachsen e.V. bildet, ist gewachsen und reicht über die Grenzen Sachsens hinaus. Studien, Informationsbroschüren und -flyer zu vielfältigen Themen wurden erarbeitet und veröffentlicht. Neben dem Informationsangebot stehen Bildung und Forschung ganz oben auf der Agenda und es gibt fruchtbare Kooperationen mit Instituten und Bildungsträgern. Die politische und fachliche Arbeit ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben der VEE Sachsen e.V. und findet Ausdruck in Podiumsdiskussionen, Stellungnahmen, Presseerklärungen, persönlichen Gesprächen mit den Energiepolitischen Sprechern der Parteien u.v.m.. Darüber hinaus wird bei öffentlichen Veranstaltungen, wie z.B. den Jahrestagungen der VEE Sachsen das Neueste aus den Bereichen der Erneuerbaren Energien präsentiert. Die Geschäftsstelle, welche seit 1. Juni 2000 im Umweltzentrum Dresden zu finden ist, trägt dabei zur kontinuierlichen inhaltlichen Arbeit der VEE Sachsen bei und ist wichtige Kontaktstelle für alle Mitglieder, Vertreter aus Wirtschaft und Politik und interessierte Bürger.

Im Oktober 1995 schrieb ein führender Politiker Sachsens in einem Brief an den Präsidenten der VEE Sachsen e.V.:

„Eines der drängenden Probleme unserer Zeit ist der Umweltschutz. Gerade in den neuen Ländern haben wir 40jährige Versäumnisse aufzuholen. Die Nutzung alternativer, erneuerbarer Energiesysteme ist vorrangiges Ziel der Politik unseres Freistaates.“

Wir, die VEE Sachsen e.V. nehmen dies ernst und werden uns weiter dafür einsetzen, dass diesen Worten auch Taten folgen. Der Klimaschutz und damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist dringender den je.

Zum 25. Jubiläum wollen wir mit einem Film eine Einblick in die Arbeit der VEE Sachsen e.V. und die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Sachsen geben, Danke sagen und motivieren, in Zukunft aktiv mitzuwirken.

Ein kleiner Vorgeschmack ist hier zu finden, der ganze Film soll Ende 2020 fertig sein:

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Klimafolgen in Sachsen - Welche Möglichkeiten haben wir? | #WebKonferenz, Donnerstag, 16. Juli 2020, 13:30 Uhr

Dienstag, 30. Juni 2020 - 13:00
VEE Sachsen e.V.

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Im Vortrag werden die gegenwärtigen Bedingungen in Sachsen (Temperatur, Niederschlag, potentielles Wasserdargebot) klimatologisch, d.h. in die Aufzeichnungen seit 1881, eingeordnet und sich daraus ergebende Besonderheiten (Trockenheit) hervorgehoben. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten der Klimavorsorge skizziert.

Wir konnten Florian Kerl vom LfULG, sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, gewinnen, die aktuellen Erkenntnisse im Rahmen einer Videokonferenz darzustellen.

In der rund 1,5 stündigen Online-Veranstaltung wird ausreichend Raum sein, Fragen an Florian Kerl zu richten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich!

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Offener Brief an die Abgeordneten des Sächsischen Landtages

Dienstag, 02. Juli 2019 - 09:30
VEE Sachsen e.V.

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Sachsen: Jetzt muss die Politik die Energie- und Klimawende aktiv gestalten – Erneuerbaren Energien als Chance für eine nachhaltige und langfristige Zukunft für das Energieland Sachsen

Sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete,
sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter,

fast ein Jahrhundert bildete die unter vielen Entbehrungen und großer Kraftanstrengung aus der Erde geholte Braunkohle das Rückgrat unserer sächsischen Energieversorgung. Tausende Kumpel sorgten damit für eine sichere Energieversorgung. Eine Leistung, auf die sie zu Recht stolz sein können.

Durch den im letzten Jahr mit breiter politischer und gesellschaftlicher Basis beschlossenen Ausstieg aus der Braunkohle muss sich unser Energieland Sachsen nun neu erfinden. Es ist absehbar, dass die Basis dafür nur die Erneuerbaren Energien in Kombination mit verschiedenen Speicher- und Umwandlungstechnologien sein können. Bereits heute arbeiten über 15.000 engagierte Beschäftigte in Sachsen im Bereich Erneuerbare Energien und damit an einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung, die darüber hinaus dem Klimaschutz dient.

Ohne den Systemwechsel hin zu Erneuerbaren Energien wird sich unser Bundesland Sachsen zukünftig von einem Energieexporteur zu einem -importeur wandeln. Hierbei sei erwähnt, dass Sachsen im Jahr 2016 noch 15,7 Mrd. kWh Strom exportierte. Ohne den Zubau an alternativen Energieerzeugungskraftwerken werden zukünftig erhebliche finanzielle Mittel aus Sachsen abfließen und nicht mehr den regionalen Wirtschaftskreisläufen zur Verfügung stehen. In der Folge werden erhebliche Kaufkraft- und Wohlstandsverluste in allen Regionen des Freistaates Sachsen spürbar sein.

Dazu macht der aktuelle gesellschaftliche und politische Diskurs eines deutlich: Wir diskutieren nicht mehr darüber, ob Deutschland eine CO2- Steuer einführen wird, sondern nur noch das wann und wie. Diese Steuer wird umgehend die Kohleverstromung verteuern und die oben skizzierten Entwicklungen beschleunigen. Damit steigt sodann auch die Nachfrage durch Industrie und Handwerk nach Strom aus Erneuerbaren Energien, um national und international im Wettbewerb weiter bestehen zu können.

Der Ausstieg aus der Braunkohle und dem damit einhergehenden Strukturwandel, unterstützt mit erheblichen finanziellen Mitteln vom Bund und Europa, bietet jetzt die einmalige Chance, gemeinsam mit den Menschen vor Ort ein neues Energieland Sachsen aufzubauen. Zudem kann man diese Mittel nutzen, um Vorort Strukturen und Bedingungen zu schaffen, welchen den Menschen eine Zukunft und Arbeitsplätze in diesen ländlichen Regionen bietet. Davon würde also nicht nur das Klima, sondern auch nachhaltig die Bürger profitieren. Eine Chance, die ergriffen werden muss!

Die sächsische Politik und Sie als Abgeordneter des sächsischen Landtages sind nun aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen:

Die Grundlagen für den notwendigen Aufbau einer langfristig nachhaltigen und sozial ausgewogenen Energieversorgung für die Bereiche Wärme/Kälte, Mobilität und Strom müssen jetzt gelegt werden, will man das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten. Am Umbau der sächsischen Energieversorgung auf Basis von 100% Energie aus dezentralen Erneuerbaren Technologien führt kein Weg vorbei. Denn nur die Erneuerbaren sind als einheimische Energieträger lokal und regional verfügbar und schützen gleichzeitig das Klima.

Wir als Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz sowie den Erneuerbaren Energien arbeiten bereits heute an dieser Vision und möchten der sächsischen Politik - und Ihnen als Abgeordneten dabei helfen, diese Vision zu einem gesamtgesellschaftlichen Projekt zu machen. Dafür müssen wir jetzt gemeinsam Verantwortung übernehmen, gemeinsam Handeln und die notwendigen Grundlagen und Rahmenbedingungen legen, um das Klima zu schützen und unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Zukunft im Freistaat Sachsen zu bieten.

Unser Positionspapier mit konkreten Forderungen zur Umsetzung der Energiewende in Sachsen erhalten Sie als Anlage beigefügt.

Wir arbeiten gemeinsam an einem neuen Energieland Sachsen! Auf Basis von Erneuerbaren Energien und Innovation. [...]

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Kinofilme mit Gespräch | "ThuleTuvalu" und "POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion" | UMUNDU 2018

Freitag, 21. September 2018 - 14:30
VEE Sachsen e.V.

Das nunmehr schon 10. Umundu-Festival steht unter dem Motto "Utopie - Es könnte so schön sein". In diesem Rahmen laden wir Sie ganz herzlich gleich zu zwei Kinofilmen ein:


"ThuleTuvalu" | Kinofilm mit sich anschließendem Gespräch
Dienstag, 02. Oktober 2018, 19:30 Uhr - Programmkino Ost

Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 einigten sich die beteiligten Staaten darauf, den globalen Anstieg der Temperaturen auf weniger als 2 ° Celsius zu begrenzen. Die Bewohner des Inselstaates Tuvalu sprachen sich dagegen aus, denn schon eine zwei Grad höhere Temperatur würde dazu führen, dass Tuvalu im Meer versinken würde. Letztlich waren sie jedoch gezwungen, das Abkommen zu unterzeichnen.

Der Dokumentarfilm von Matthias von Gunten zeigt an Beispielen real existierender Familien aus Thule und Tuvalu die Veränderungen der Lebensbedingungen dieser Menschen, welche direkt mit den Folgen der Erderwärmung konfrontiert sind.


"POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion"
anschließend: Gespräch mit lokalen Akteuren der Energiewende
Freitag, 05. Oktober 2018, 20:00 Uhr, Schauburg Dresden

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Der Film wird die Auseinandersetzung um eine Energiewende darstellen, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen.

Ein Film, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Trotzdem unversöhnlich da, wo Versöhnung nicht möglich ist.

 

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