Energiewende als Feindbild: Wie Akteure der extremen Rechten die Erneuerbaren bekämpfen und was wir dagegen tun können
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird angesichts der fortschreitenden Erderhitzung immer dringlicher. Windkraftanlagen und Solarparks vermeiden fossile Emissionen, bringen Wertschöpfung in die Region und können bei bewusster Gestaltung sogar zur Biodiversität beitragen. Dennoch kommt es vor Ort häufig zu lautstarkem Widerstand. Doch sind dabei wirklich alle Akteurinnen und Akteure an einer fachlichen und sachlichen Debatte über die konkrete Umsetzung interessiert?
Extrem rechte und antidemokratische Kräfte engagieren sich gezielt in Gemeinderäten sowie lokalen Bündnissen und versuchen, Diskurse zu vereinnahmen. Dabei lässt sich immer wieder beobachten, dass rechtspopulistische Narrative, Desinformationen und antidemokratische Erzählungen Verbreitung finden. Nicht selten werden auch Argumente aus dem Natur- und Umweltschutz instrumentalisiert, um den Ausbau und das Repowering von Anlagen der erneuerbaren Energien zu delegitimieren.
In der Veranstaltung richten wir den Blick auf folgende Fragen:
Wer sind wichtige Akteurinnen und Akteure der organisierten Energiewende-Gegnerschaft?
Was sind verbreitete Strategien der rechtsextremen Akteurinnen und Akteure?
Welche Erzählungen kommen dabei zum Tragen?
Was sind Beispiele solcher Interventionen?
Welche Strategien im Umgang mit der Energiewende-Gegnerschaft können hilfreich sein?
Als Referenten sind dabei: Lou Kern von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN); Vince von Gynz-Rekowski vom Kulturbüro Sachsen e.V.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Netzwerk Energiewende Jetzt e. V., der Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien Sachsen e.V., dem Landesnetzwerk BürgerEnergieGenossenschaften Rheinland-Pfalz e.V. und dem Bürgerenergie Thüringen e.V.
Sie wird gefördert durch die Bürgerwerke.
