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Online-Beteiligungsverfahren zur sächsischen Energiewende

Montag, 29. Oktober 2018 - 09:42
VEE Sachsen e.V.

EKP 2018 Bild_0.pngWir haben schon mehrfach darüber berichtet, dass das sächsische Energie- und Klimaprogramm fortgeschrieben werden soll. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens für die Fachebene haben wir hierzu eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben. Auch waren wir bei den Veranstaltungen zum "Energiedialog" des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zugegen.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass aktuell die Möglichkeit besteht, am Online-Beteiligungsverfahren des SMWA teilzunehmen. Mit Stand heute haben 744 Teilnehmer die 11 Fragen des Fragebogens beantwortet.

Setzen auch Sie sich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen ein. Wir haben in der Vergangenheit wiederholt aufgezeigt und auch in unserer Stellungnahme deutlich gemacht, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien seit Jahren in Sachsen stagniert und hier dringender Handlungsbedarf besteht.  Diskutieren Sie das Thema mit Ihren Mitarbeitern und Kollegen und sprechen Sie in der Familie darüber. Weisen Sie auf die Möglichkeit dieser Beteiligungsmöglichkeit hin. Der Klimawandel geht uns alle an.

Die Online-Beteiligungsmöglichkeit finden Sie hier:

https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smwa/beteiligung/aktuelle-themen/1010698

Noch bis zum 11. November 2018 besteht die Möglichkeit zur Beantwortung der Fragen!

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Stellungnahme der VEE Sachsen zur Fortschreibung des Sächsischen Energie- und Klimaprogrammes (EKP)

Freitag, 12. Oktober 2018 - 15:15
VEE Sachsen e.V.

VEE-STN EKP 2018 Bild_0.pngMit Schreiben vom 31. August 2018, uns zugestellt am 13.09.2018, hat das SMWA das Konsultationsverfahren für Stellungnahmen der Fachebenen eröffnet und um Hinweise zum Grünbuch bis zum 12. Oktober 2018 gebeten.

Das Grünbuch besteht aus dem Gutachten der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH „EE-Ausbaupotentiale in Sachsen“ aus August 2018 und einem kurzen Strategiepapier.

Hinweise und Rückmeldungen aus dem Konsultationsverfahren zum Grünbuch sollen in das Weißbuch einfließen sollen, welches dann die Ausbauziele der Erneuerbaren Energien im Freistaat Sachsen festhält und Grundlage für einen Kabinettsbeschluss im Jahr 2018 zum Energie- und Klimaprogramme (EKP) 2.0 sein soll.

Die VEE Sachsen e.V. hat entsprechend eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben, welche Sie nachfolgend wieder finden.

Das SMWA hat unter dem heutigen Tag - sehr kurzfristig - mit vier Veranstaltungen zum "Energiedialog" geladen. Die Teilnahme an den „Energiedialog“-Veranstaltungen ist ohne Voranmeldung möglich. Auch Vertreter der Presse sind ausdrücklich eingeladen. Die Termine im Überblick:

  • Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18.00 Uhr,
    Herderhalle, Rudolf-Renner-Straße 41 c, 01796 Pirna
  • Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18.00 Uhr,
    Akzent Hotel&Restaurant Residence, Wilthener Straße 32, 02625 Bautzen
  • Montag, 22. Oktober 2018, 18.30 Uhr,
    Westsächsische Hochschule, Dr. Friedrichs-Ring 2B, Raum 301, 08056 Zwickau
  • Freitag, 26. Oktober 2018, 17:00 Uhr,
    Stadtkulturhaus, Sachsenallee 47, 04552 Borna

Zusätzlich zum „Energiedialog“ soll in Kürze ein Online-Beteiligungsverfahren starten, an dem sich interessierte Bürgerinnen und Bürger anhand eines Fragebogens zu den erneuerbaren Energien in Sachsen gezielt an der Aktualisierung des Energie- und Klimaprogramms beteiligen können.

Stellungnahme der VEE Sachsen e.V.:

Weitere Informationen:

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Fortschreibung des sächsischen Energie- und Klimaprogrammes (EKP)

Freitag, 28. September 2018 - 16:50
VEE Sachsen e.V.

EKP 2018 Bild_0.pngBereits im Koalitionsvertrag 2014 haben CDU Sachsen und SPD Sachsen vereinbart, das Energie- und Klimaprogramm Sachsen (EKP) fortzuschreiben. Das Energie- und Klimaprogramm Sachsen stellt die energie- und klimapolitische Konzeption der Sächsischen Staatsregierung dar und ist damit eine zentrale Regelung auf Landesebene zu den Erneuerbaren Energien. Das derzeitige EKP stammt aus dem Jahr 2013 und bedarf nicht nur einer Fortschreibung, weil dessen Gültigkeit auf 10 Jahre ausgelegt ist, sondern auch, um den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden.

Die Fortschreibung des EKP wurde auch seitens der VEE Sachsen e.V. immer wieder in Gesprächen und Stellungnahmen gefordert.

Die Sächsische Energieagentur GmbH (SAENA) hat im Auftrag des Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) nunmehr ein Gutachten zu den Potenzialen der Erneuerbaren Energien in Sachsen erstellt.

Dieses Gutachten und ein Strategiepapier des SMWA bilden das so genannte „Grünbuch“ und die Diskussionsgrundlage für das Thema „Ausbau der erneuerbaren Energien“ in Sachsen. Zunächst werden die Fraktionen des Sächsischen Landtags, die Mitglieder des Energiebeirats Sachsen und zahlreiche Verbände und Institutionen um ihre Stellungnahmen gebeten. Im Herbst sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich im Rahmen einer Online-Beteiligung in die Diskussion einzubringen. Außerdem wird das SMWA einen „Energie-Dialog“ mit mehreren regionalen Informations- und Diskussionsveranstaltungen anbieten.

Das aktualisierte und weiterentwickelte Energie- und Klimaprogramm soll noch 2018 vom Kabinett beschlossen werden.

Unser Verband wird zunächst im Rahmen der Verbändeanhörung eine Stellungnahme zum Grünbuch abgeben. Im Rahmen der ab Oktober 2018 geplanten Online-Konsultation werden alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich online über das Beteiligungsportal Sachsen an der Konsultation zum Grünbuch zu beteiligen. Wir werden hierüber informieren.

Weitere Informationen:

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Palais.Gespräche - Wie leben wir morgen? Welchen Einfluss haben Klima- und Technologiewandel auf uns? - Montag, 13. August 2018

Freitag, 06. Juli 2018 - 14:07
VEE Sachsen e.V.

Palais.Gespräch.2018 - 13. August 2018 - Welchen Einfluss haben Klima- und Technologiewandel auf uns_0.png
 

Bis zum Jahr 2050 wird der Einsatz kohlenstoffhaltiger Energieträger soweit wie möglich reduziert worden sein und sich unsere Wirtschafts- und Lebensweise damit einem deutlichen Wandel unterzogen haben.

Mit dem Abschluss des Pariser Klimaabkommens hat sich die Staatengemeinschaft das Ziel gesetzt, den Anstieg der weltweiten Temperatur auf deutlich unter 2° C zu begrenzen. Die Zeit drängt. Angesichts des stetig steigenden Strombedarfs im Zuge der Digitalisierung, Nutzung der Blockchain-Technologie und dynamischen Entwicklung der Elektromobilität stehen nicht nur Wirtschaft und Politik vor großen Herausforderungen, sondern auch die Zivilgesellschaft – also jeder Einzelne. Der konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien erfordert einen Transformationsprozess zu einem dezentral organisierten, vernetzten Energiesystem und damit eine grundlegende Veränderung der Energiewirtschaft.

Zu den Schlüsseltechnologien für ein integriertes Energiesystem und eine CO2-neutrale Mobilität zählen digitale Lösungen zur Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und bedarfsgerechten Steuerung der Energieflüsse. Auch Energiespeicher und hocheffiziente Power-to-X-Lösungen können Angebots- und Bedarfsschwankungen maßgeblich kompensieren und ebnen somit den Weg für die stärkere Nutzung von Sonnen-, Wind- und Bioenergie. Dabei können Gas und die Gasinfrastruktur einen enormen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Insbesondere „grüner“ Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft, der die Speicherung von überschüssigem Ökostrom in volkswirtschaftlich relevanten Mengen ermöglicht und als Kraftstoff für Brennstoffzellen genutzt werden kann.

Wie können innovative Technologien die Energiewende und Dekarbonisierung im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor beschleunigen? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sind erforderlich, um den Einsatz marktreifer klimafreundlicher Technologien zu befördern? Und welche Technologien warten bereits auf ihren Einsatz?

Dies diskutieren Experten mit dem Publikum am 13. August 2018 beim Dresdner Palais.Gespräch.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

  • Mandy Schipke, Geschäftsführerin von NOVUM Engineering
  • Prof. Dr. Felix Ekardt, Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik
  • Frank Wustmann, Abteilungsleiter Unternehmensentwicklung/Umweltschutz DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH
  • Matthias Hertel, KIWIGRID GmbH
  • Ulrich Gumpert, Windstromer Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG
  • Christian von Olshausen, CTO Sunfire GmbH
  • Ulf Heinemann, Robotron GmbH

Moderation: Dr. Markus Egermann, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

Ablauf:

  • 19.30 - 20.00 Uhr       Einlass, Ausgabe der Fragekarten an das Publikum
  • 20.00 - 20.20 Uhr       Impulsvorträge
  • 20.20 - 21.30 Uhr       Gespräch
  • 21.30 - 21.45 Uhr       Pause (Einsammeln der Fragekarten)
  • 21.45 - 23.00 Uhr       Gespräch unter Einbeziehung von Publikumsfragen

Ort:

ENERGY SAXONY und die VEE Sachsen e.V. unterstützen das vordringliche Ziel der Energiewende, konventionelle Energieträger volkswirtschaftlich sinnvoll und sozial verträglich durch regenerative Energieträger zu ersetzen, ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden. Durch die Bündelung vielfältiger Kompetenzen aus Industrie und Wissenschaft sollen gemeinsam innovative und sektorübergreifende Energieinfrastrukturen geschaffen werden, die eine nachhaltige, ressourcen- und klimaschonende sowie bezahlbare Energieversorgung ermöglichen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des eintrittsfreien Festivals für Kunst, Kultur und Bildung "Palais Sommer" im Park des Japanischen Palais direkt am Elbufer in Dresden statt. Veranstalter ist die Palais Sommer gGmbH. Die VEE Sachsen e.V. und Energy Saxony sind Kooperationspartner der Veranstaltung.

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Speicher – die Basis der Energiewende, VEE-Jahrestagung 2018 im Rückblick

Montag, 26. März 2018 - 15:38
VEE Sachsen e.V.

Frank Peter AGORA Energiewende 01_0.JPG

Akteure der Energiewende treffen sich alljährlich im Rahmen der Jahrestagung der VEE Sachsen e.V. zum Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken. Die diesjährige Tagung hatte sich ganz dem Thema der Speichertechnologie verschrieben. Über 100 Teilnehmer trafen sich am 16. März 2018 in den Räumen der Gläsernen Manufaktur Dresden und konnten sich neben den Fachvorträgen durch die laufende Produktion des e-Golf führen lassen oder den e-Campus besuchen. Beim e-Campus handelt es sich um einen weiteren Baustein zum „Center of Future Mobility" von VW Sachsen.  Der e-Campus ist Lernort für Elektromobilität und steht für Schüler der 3. bis 9. Klassen offen. Eine Probefahrt mit dem e-Golf war für Interessierte ebenfalls möglich.

Nach einer Begrüßung der Teilnehmer durch den Präsidenten der VEE Sachsen e.V., Dr. Wolfgang Daniels, folgte das Grußwort von Dr. Dirk Orlamünder, zuständig für Digitalisierung, Energie, Bergbau und Marktordnung im Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, welcher Staatssekretär Stefan Brangs vertreten hat und in diesem Rahmen zum Stand der Erneuerbaren Energien in Sachsen und zur Fortschreibung des Energie- und Klimaprogrammes (EKP) ausgeführt hat.

Dr. Carsten Krebs, Gläserne Manufaktur, hatte auf der Jahrestagung 2017 von der Kooperation mit der Landeshauptstadt Dresden zur Umsetzung der Elektromobilität berichtet. Ein Jahr ist seitdem vergangen. Dr. Carsten Krebs gab einen Überblick darüber, was sich in diesem Jahr in der Landeshauptstadt Dresden in Sachen Elektromobilität getan hat.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist kein Selbstzweck. Der Klimawandel beschleunigt sich und die bisherigen Anstrengungen sind unzureichend. Prof. Dr. Felix Eckardt, Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, zeigte klar auf, welche – völkerrechtlich verbindlichen – Verpflichtungen sich für uns aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zur Einhaltung des 1,5 Grad – max. 2 Grad – Zieles ergeben. Er machte aber auch deutlich, welche erhebliche Schwierigkeiten sich auf dem Weg der Transformation zu einer dekarbonisierten Wirtschafts- und Lebensweise auftun.

Dass gerade auch Sachsen noch erheblichen Handlungs- und Aufholbedarf hat, um den Pariser Klimazielen zu folgen, verdeutlichte im Anschluss Hans-Jürgen Schlegel, Klimareferent a.D., mit aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Sachsen.

Einen einführenden Überblick über Speichersysteme gab Marco Augustin, AGEN INSTITUTE, den Teilnehmern und führte zum Status Quo und den Entwicklungstrends von Speichern im Stromnetz aus. Zur Rolle der Energiespeicher im Gesamtgefüge „Energiewende“ führte Frank Peter, AGORA ENERGIEWENDE, aus und stellte deren Position im Rahmen des „Big Picture der Energiewende 2030“ vor. Dass die Energiewelt der Zukunft vor allem auch „smarte Lösungen“ braucht, stellten zum Abschluss Martin Wießner und Daniel Kühne von der KIWIGRID GmbH vor.

Zur Kaffeepause und zum Get-together am Abend war ausreichend Zeit und Gelegenheit Kontakte zu anderen Teilnehmern zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und sich ins Gespräch zu vertiefen.

Die Präsentationsfolien der Referenten stehen – soweit uns die Erlaubnis hierfür vorliegt – nachfolgend zum Download bereit. Die Fachvorträge wurden aufgezeichnet und stehen in Kürze zur Verfügung. Wir bedanken uns bei allen Referenten und der Gläsernen Manufaktur Dresden für ihre freundliche Unterstützung. Bei allen Teilnehmern bedanken wir uns für das rege Interesse an unserer Tagung.

Seit 1995 setzt sich die VEE Sachsen e.V. für 100 % Erneuerbare Energien in Sachsen ein. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, sind aber überzeugt, dass wir diesen Weg gemeinsam mit Ihnen schaffen können. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, dann werden Sie Mitglied und unterstützen uns nach Ihren jeweiligen Interesse, Möglichkeiten und Fähigkeiten. Gern halten wir Sie auch mit unserem Newsletter auf dem Laufenden. [... mehr ...]

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Video: Energiepolitische Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl "Was treibt uns morgen an? Quo vadis, Energiewende?"

Dienstag, 05. September 2017 - 10:00
VEE Sachsen e.V.

Rund 90 Teilnehmer folgten der Einladung von VEE Sachsen e.V., BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., Bundesverband WindEnergie e.V. (Landesverband Sachsen) und dem Forum für Energiewende und Regionale Entwicklung im Elbland e.V. (Elbland-Forum) zur Energiepolitischen Podiumsdiskussion "Was treibt uns morgen an? Quo vadis, Energiewende?" in die Dreikönigskirche in Dresden am 31. August 2017.

Harld Uphoff, Stellvertretender Geschäftsführer der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., hat zunächst die Forderungen der Verbände für Erneuerbare Energien an die Politik dargestellt.

Nach einer Umfrage ist die größte Sorge der Deutschen vor der Wahl der Klimawandel. Uns interessierten daher die Positionen der Vertreter der Parteien zu Fragen wie:

  • Wie können wir unsere Klimaziele erreichen und die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius beschränken?
  • Wie können wir die Wärme- und Verkehrswende voranbringen?
  • Wie lässt sich die Energiewende gerecht finanzieren?
  • Und wie gewährleisten wir weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit?

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Audio-Mitschnitt der Energiepolitischen Podiumsdiskussion "Was treibt uns morgen an? Quo vadis, Energiewende?" am 31. August 2017 in Dresden

Freitag, 01. September 2017 - 16:30
VEE Sachsen e.V.

2017-08-31 Energiepolitische Podiumsdiskussion Dresden - Foto_0.jpgRund 90 Teilnehmer folgten der Einladung von VEE Sachsen e.V., BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., Bundesverband WindEnergie e.V. (Landesverband Sachsen) und dem Forum für Energiewende und Regionale Entwicklung im Elbland e.V. (Elbland-Forum) zur Energiepolitischen Podiumsdiskussion "Was treibt uns morgen an? Quo vadis, Energiewende?" in die Dreikönigskirche in Dresden am 31. August 2017.

Harld Uphoff, Stellvertretender Geschäftsführer der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., hat zunächst die Forderungen der Verbände für Erneuerbare Energien an die Politik dargestellt. Im Anschluss haben sich die Vertreter der Politk hiermit auseinandergesetzt, ihre Vorschläge zur Energiewende im Kampf gegen den Klimawandel aus dem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 vorgestellt und sich den kritischen Fragen aus dem Zuschauerkreis gestellt. Anwesend waren dabei: für die CDU/CSU Herr Georg-Ludwig von Breitenbuch, für die SPD Herr Jörg Vieweg, für die FDP Herr Dr. Jürgen Martens, für das Bündnis 90/Die Grünen Herr Dr. Gerd Lippold und für Die Linke Her Marco Böhme.

Ein ausführlicher Bericht mit einem Video-Mitschnitt und fotografischen Eindrücken folgt in Kürze. Für Eilige hier zunächst der Audio-Mitschnitt der 2,5stündigen Veranstaltung.

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Energiepolitische Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl: Was treibt uns morgen an? Quo vadis, Energiewende?

Dienstag, 18. Juli 2017 - 16:38
VEE Sachsen e.V.

Politikerinnen und Politiker im Wahlgespräch zur Bundestagswahl

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Energiepolitische Podiumsdiskussion

Donnerstag, 31. August 2017,
19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

Eintritt: frei!

Dreikönigskirche Dresden

Hauptstraße 23, 01097 Dresden

 

Wie geht es weiter mit der Energiewende? Wir diskutieren mit Politikerinnen und Politikern über unsere Vorschläge zur Bundestagswahl.

Mit der Bundestagswahl am 24. September 2017 werden die Weichen für die Energiepolitik und den Klimaschutz neu gestellt. Mit welchen Ideen wollen die Parteien die Energiewende in den nächsten Jahren voranbringen? Und wie wollen die Parteien die Klimaziele erreichen? Das wollen wir gemeinsam mit Ihnen und den Kandidatinnen und Kandidaten aus Sachsen diskutieren.

Wir laden Sie ein, sich einen Überblick über die Positionen der Parteien zu verschaffen. Nachdem wir unsere Vorschläge vorgestellt haben, lassen wir Politikerinnen und Politiker im Rahmen einer Podiumsdiskussion hierzu Stellung nehmen. Wir wollen damit alle Bürgerinnen und Bürger unterstützen, am 24. September 2017 zur Bundestagswahl die richtige Wahlentscheidung zu treffen!

  • Wie können wir unsere Klimaziele erreichen und die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius beschränken?
  • Wie können wir die Wärme- und Verkehrswende voranbringen?
  • Wie lässt sich die Energiewende gerecht finanzieren?
  • Und wie gewährleisten wir weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit?

Wir laden Sie herzlich ein, sich über den Stand der Energiewende in Sachsen und Deutschland zu informieren und Ihre Frage rund um die Erneuerbaren Energien und den Klimaschutz zu stellen.

Zugesagt haben:

  • CDU/CSU → Georg-Ludwig von Breitenbuch (Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Sächsischen Landtag)
  • SPDJörg Vieweg (Mitglied des Sächsischen Landtages, u.a. Sprecher für Mittelstandspolitik, Handwerk und Energiepolitik)
  • FDP Dr. Jürgen Martens (Stellvertretender Landesvorsitzender, Direktkandidat im Wahlkreis 165 - Zwickau, Listenplatz 2 der FDP-Landesliste)
  • Bündnis 90/Die GrünenDr. Gerd Lippold (Mitglied des Sächsischen Landtages, u.a. Sprecher für Energiepolitik und Klimapolitik, Direktkandidat im Wahlkreis 154 - Leipzig Land)
  • Die LinkeMarco Böhme (Mitglied des Sächsischen Landtages, Stellvertretender Fraktionvorsitzender, Sprecher für Klimaschutz, Energie und Mobilität)

Veranstalter:

Die Veranstaltung findet in Kooperation verschiedener Verbände, welche sich seit Jahren für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland bzw. Sachsen stark machen, statt:

 

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Links

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Elektrobildungs- und Technologiezentrum e. V. (EBZ)

Dienstag, 18. Juli 2017 - 10:26
VEE Sachsen e.V.

Wir freuen uns, das Elektrobildungs- und Technologiezentrum e. V. (EBZ) mit seinen Standorten in Dresden, Bautzen und Erfurt als Neu-Mitglied in unserem Verband begrüßen zu dürfen.

Das EBZ ist als Zentrum für Schulung, Beratung und aktuellen Wissens- und Technologietransfer in Mitteldeutschland etabliert und über das Elektrotechnische Kompetenznetzwerk ELKOnet bundesweit anerkannt. Es setzt auf Bildung, Kooperation und Service.

Durch Engagement für berufliche Bildung und Zukunftsfähigkeit unterstützen wir den Klimaschutz

EBZ_Gebaude_0.jpgDas Angebot reicht von der Berufs- und Studienorientierung über die Berufsausbildung mit einem breiten Angebot an Zusatzqualifizierungen, die anerkannte Weiterbildung von Facharbeitern, die Aufstiegsfortbildung von Industrie- und Handwerksmeistern bis hin zum berufsbegleitenden Bachelor-Studium für Meister und Techniker in den für die Energiewende zentralen Technologiefeldern Elektrotechnik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie intelligenten Energietechniken.

Seit der Gründung der Bildungsstätte im Oktober 1991 wurden darüber hinaus erfolgreich Aus- und Weiterbildungsprojekte mit Partnern von regionalen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen des Handwerks und der gewerblichen Wirtschaft, beruflichen Bildungseinrichtungen und energiepolitischen Akteuren durchgeführt.

Copyright_media project creative network GmbH_0.pngSeit vielen Jahren beschäftigt sich das EBZ auch mit der Nutzung Erneuerbarer Energien, beschreiben Anlagen und Einzelkomponenten und vermitteln Konzepte (Strom, Wärme, Mobilität) zur sinnvollen Integration in dezentrale Energieversorgungsstrukturen. Die Weiterentwicklung des EBZ zum Kompetenzzentrum (Komzet) für Energiegewinnungstechnik und Hochspannungstechnik (Anerkennung nach BMWi und BAFA in 2010) und Komzet für Energiemanagement und Energieeffizienz (Anerkennung nach BMWi und BAFA in 2016) spiegeln das Engagement des EBZ auf diesem Gebiet wider und bürgt für die hohe Qualität der angebotenen Bildungsdienstleistungen.

Im aktuellen Entwicklungsprojekt zum Kompetenzzentrum für „Intelligente Energiewirtschaft – Intelligente Netze – Prosumer-Netzwerke“ unterstützt das EBZ Fach- und Führungskräfte bei der Umsetzung der Energiewende mit industrie- und handwerksnahen Konzepten, um entsprechend gut qualifizierte Arbeitskräfte auf die sehr komplexen Anforderungen einer modernen Energiewirtschaft vorzubereiten. Ziel der Arbeit ist es dabei auch, zu demonstrieren, dass sogenannte Prosumer-Netzwerke (= kombinierte Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen, die Energie gleichzeitig produzieren und verbrauchen) über das gesamte Jahr gesehen mehr Energie aus erneuerbaren Energien selbst erzeugen können als aus dem öffentlichen Netz bezogen werden muss. Das EBZ will damit auch zeigen, dass 100% Strom aus Erneuerbaren Energien zukünftig möglich sind.

100% Strom aus Erneuerbaren Energien - Wir freuen uns, diesen Weg nun gemeinsam zu gehen.

Copyright_EBZ_0.JPGAktuelle Kursangebote des Elektrobildungs- und Technologiezentrum e. V. (EBZ) sind:

  • Grundlagenmodul Elektromobilität 07.-08.11.17 (16 UStd.)
  • Planung und Installation von Ladesäulen (AC) 09.-10.11.17 (16 UStd.)
  • Abschluss als branchenweit anerkannte/r Spezialist/in für Ladeinfrastruktursysteme (ELKOnet)
  • Qualifizierung zum E-Mobilität Fachbetrieb 23.-24.11.2017 (16 UStd.)
  • Berater/in für Elektromobilität (HWK) 18.09.17-19.01.18 (ca. 200 UStd.)
  • Grundlagen der Stromspeicherung 24.08.17 (8 UStd.)
  • Stationäre Batteriespeichersysteme 25./26.08.17 (16 UStd.)
  • Fachwirt/in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (HWK) 20.10.17-30.11.18 (ca. 300 UStd.)

Für eine Übersicht über alle Kursangebote des EBZ können Sie den Seminarfinder auf der Homepage benutzen.

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„Windstrom, der von Norden in den Süden muss“ – Märchen über und Propaganda gegen die Energiewende

Freitag, 14. Juli 2017 - 14:50
VEE Sachsen e.V.

Eurosolar_CMYK_1.jpgBonn, 12.07.2017 – Pressemitteilung des EUROSOLAR e.V.

Zu der Berichterstattung über die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, erklärt der Vizepräsident von EUROSOLAR, Stephan Grüger MdL:

„Gestern hat die Propaganda gegen die Energiewende wieder einmal ein unerträgliches Maß angenommen. Die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, wurde von den Medien wieder einmal zum Anlass genommen, Märchen über die Energiewende zu verbreiten. So wurde die Studie mit dem angeblich durch die Energiewende notwendigen massiven Netzausbau begründet. Andere Medien verbreiteten wieder das Märchen vom "Windstrom aus dem Norden" der angeblich "in den Süden" müsse.

Warum sind sich auch sogenannte Qualitätsmedien nicht zu schade, ohne jede Gegenrecherche die Propaganda von dem angeblich wegen der Energiewende nötigen Netzausbau und vom vermeitlichen Windstromüberschuss "im Norden" weiterzuverbreiten?

Im energiewirtschaftlichen Norden Deutschlands, also nördlich der Linie Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen, gibt es gemessen am Stromverbrauch KEINEN Windstromüberschuss, auch nicht mit den aktuell geplanten Ausbauzielen für Offshore-Windkraft (Seatec). Es gibt damit also auch keine Notwendigkeit, Windstrom in den Süden Deutschlands zu bringen. Jeder kann das ganz einfach mit einem spitzen Bleistift auf einem Blatt Papier selbst nachrechnen, dafür braucht man nicht Ingenieur oder Naturwissenschaftler zu sein.

Wenn allerdings die vielen Kohle- und Braunkohlekraftwerke im Norden Deutschlands weiterlaufen sollen, gibt es einen Kohlestromüberschuss im Norden Deutschlands. Wenn dieser Kohlestrom den wegfallenden Atomstrom im Süden Deutschland ersetzen soll, sollte dies von denen, die das so seit Jahren planen, endlich auch einmal offen ausgesprochen werden. Es ist aber perfide, ja geradezu pervers, der Energiewende diese Kohlestrategie in die Schuhe zu schieben. Das Ziel der Energiewende ist aber 100 % Erneuerbare Energien innerhalb einer Generation – also auch die Abschaltung aller Braun- und Steinkohlekraftwerke und damit die Eliminierung des Stromüberschusses im Norden Deutschlands. Daher ist der geplante massive Netzausbau völlig überzogen und NICHT in der Energiewende begründet. Dies gilt auch für die Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz.“

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