Künstliche Intelligenz für intelligente Automatisierung im Büro
Zweites Treffen des VEE-Arbeitskreises „Künstliche Intelligenz und Energiewende“. Wir werden uns dem Thema Automatisierung im Büro mittels Künstlicher Intelligenz zuwenden.
Zwischen einfacher Text- und Bildgenerierung und wild gewordenen KI-Agenten eröffnet sich ein neues Feld: die Teilautomatisierung von Unternehmensprozessen, die bislang nicht ohne menschliche Intelligenz auskamen.
Damit das im Unternehmensalltag funktioniert, braucht es ein sogenanntes Harness – eine Art Zaumzeug für KI-Modelle. Es gibt ihnen einen klaren Rahmen und macht aus frei agierenden Agenten digitale Assistenten, die auf die spezifischen Abläufe eines Unternehmens zugeschnitten sind. Diese übernehmen wiederkehrende Arbeitsschritte. Die Mitarbeitenden prüfen die Ergebnisse und korrigieren sie bei Bedarf, bevor sie weiterverarbeitet werden.
Das Versprechen: weniger Zeit für ermüdende Routinearbeiten und mehr Freiraum für Aufgaben, bei denen menschliche Erfahrung, Kreativität und Urteilsvermögen gefragt sind. Vieles, was heute noch Zeit und Nerven kostet, lässt sich bereits an digitale Assistenten übertragen – von der Recherche in Dokumenten und Datenbanken über die Auswertung von Daten für Geschäftsberichte und die Unternehmenssteuerung bis hin zur Erstellung von Angeboten auf Basis des eigenen Produkt- und Servicekatalogs. Auch eingehende Anfragen lassen sich so auswerten, Mitarbeiterwissen erfassen oder Protokolle per Audioeingabe erstellen.
Norbert Rost, Wirtschaftsinformatiker und Geschäftsführer der futureprojects GmbH, berichtet von seinen Erfahrungen bei der Entwicklung solcher digitalen Assistenten.
Es gibt ausreichend Zeit für Fragen und Anmerkungen.