Stellungnahmen und Pressemitteilungen

Stellungnahme zum Entwurf in der Planungsregion Oberes Elbtal/Osterzgebirgedes zum Sachlichen Teilregionalplan Energieversorgung / Windenergienutzung gemäß § 9 Abs. 2 ROG i. V. m. § 6 Abs. 2 SächsLPlG

Der VEE begrüßt ausdrücklich die erkennbaren Bestrebungen des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge, die planerischen Voraussetzungen für einen bedarfsgerechten und beschleunigten Ausbau der Windenergienutzung zu schaffen. Damit leistet er einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele, zur Steigerung der regionalen Werschöpfung und zum Erhalt der Versorgungssicherheit.

Gleichzeitig besteht aus Sicht des Verbandes im vorliegenden Entwurf noch erheblicher Überarbeitungsbedarf. Dieser betrifft insbsondere die Methodik der Flächenauswahl, die Ausgestaltung einzelner Ausschluss- und Restriktionskriterien sowie die praktische Umsetzbarkeit der Festlegungen im nachgelagerten Genehmigungsprozess.

Unsere Anmerkungen zielen darauf ab, zusätzliche und realisierbare Flächenpotenziale zu erschließen sowie Planungssicherheit für Vorhabenträger zu erhöhen, ohne die übergeordneten Ziele der Raumordnung in Frage zu stellen.

 

Stellungnahme im Beteiligungsverfahren zum Entwurf Raumordnungsplan WIND (ROPW) des Regionalen Planungsverbandes Region Chemnitz

Die VEE begrüßt ausdrücklich die erkennbaren Bestrebungen des Regionalen Planungsverbandes Chemnitz, die planerischen Voraussetzungen für einen bedarfsgerechten und beschleunigten Ausbau der Windenergienutzung zu schaffen.

Gleichzeitig besteht aus Sicht des Verbandes im vorliegenden Entwurf noch erheblicher Überarbeitungsbedarf. Dieser betrifft insbesondere die Methodik der Flächenauswahl, die Ausgestaltung einzelner Ausschluss- und Restriktionskriterien sowie die praktische Umsetzbarkeit der Festlegungen im nachgelagerten Genehmigungsprozess.

Unsere Anmerkungen zielen darauf ab, zusätzliche und realisierbare Flächenpotenziale zu erschließen sowie Planungssicherheit für Vorhabenträger zu erhöhen, ohne die übergeordneten Ziele der Raumordnung in Frage zu stellen. Während wir das Ziel der Planungssicherheit begrüßen, sehen wir die wirtschaftliche Umsetzung sowie die soziale Stabilität der Projekte massiv gefährdet.
 

Stellungnahme im Beteiligungsverfahren zum 2. Entwurf der „Teilfortschreibung Erneuerbare Energien“ zum Regionalplan Leipzig-Westsachsen

Der vorliegende Entwurf wird dem Grunde nach ausdrücklich begrüßt. 

Er leistet einen wichtigen Beitrag zur räumlichen Steuerung der Windenergienutzung und zur Erfüllung der verbindlichen Flächenvorgaben des Windenergieflächenbedarfsgesetzes (WindBG). Für die Planungsregion Leipzig-Westsachsen ist über § 4a des Sächsischen Landesplanungsgesetzes (SächsLPlG) in Verbindung mit der Anlage zu § 3 Abs. 1 WindBG ein Flächen-ziel von 1,3 % der Regionsfläche bis zum 31. Dezember 2027 (2,0 % bis zum 31. Dezember 2032) abzuleiten. Die im Entwurf vorgesehene Ausweisung von 1,3 % der Regionsfläche wird vor diesem Hintergrund grundsätzlich befürwortet.

Gleichwohl weist die Planung in ihrer konkreten Ausgestaltung erhebliche methodische und rechtliche Defizite auf. Diese betreffen namentlich die Nachvollziehbarkeit der Abwägung (§ 7 Abs. 2 ROG), die Konsistenz der Flächenauswahl, die artenschutzfachliche Methodik (§§ 44, 45b BNatSchG) sowie die Ausweisung der Beschleunigungsgebiete nach § 28 ROG. Die Defizite sind geeignet, die Rechtswirksamkeit und die praktische Wirksamkeit des Plans in Frage zu stellen, und werden nachstehend im Einzelnen begründet.

Nein, der IPCC hat die Klimakrise nicht abgesagt

Faktencheck zur Behauptung, RCP8.5 sei „tot“ und damit das Fundament der Klimapolitik zusammengebrochen

Kurzurteil: Die Behauptung hat einen realen wissenschaftlichen Kern, ist politisch aber stark überdehnt. Ja: Das sehr hohe Emissionsszenario RCP8.5 beziehungsweise sein CMIP6-Nachfolger SSP5-8.5 gilt heute nicht mehr als plausibler Leitpfad für das 21. Jahrhundert. Nein: Daraus folgt nicht, dass Klimamodelle widerlegt wären, dass der IPCC „zurückrudert“ oder dass Klimapolitik auf einem zerfallenden wissenschaftlichen Fundament steht.

Seit Anfang Mai 2026 kursiert in rechts-konservativen und klimaskeptischen Kreisen eine zugespitzte Erzählung: Die Klimaforschung habe ihr „Horrorszenario“ aufgegeben, der IPCC habe RCP8.5 als unplausibel aussortiert, und damit falle die Legitimation für Energiewende, Pariser Klimaabkommen und staatliche Klimapolitik. Diese Erzählung vermischt drei Dinge, die sauber getrennt werden müssen: eine echte Aktualisierung der wissenschaftlichen Szenarien, eine seit Jahren bekannte Debatte über die Verwendung von RCP8.5, und eine politische Schlussfolgerung, die aus den Quellen so nicht folgt.

Eine KI-gestützte Analyse.

VEE Sachsen stellt neue Internet-Plattform für den bundesweiten Tag der Erneuerbaren Energien vor

Pressemitteilung 04/2026 vom 7. April 2026

Die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien in Sachsen (VEE Sachsen e.V.) hat die Domain für den bundesweiten Tag der Erneuerbaren Energien übernommen. Damit einher geht ein kompletter Neustart der Internetseite energietag.de

Die neue Plattform dient als zentrale Anlaufstelle für Veranstaltungen rund um den Aktionszeitraum, welcher dieses Jahr vom 12. April bis 30. Mai läuft. Anlagenbetreiber, Unternehmen und Aktive sind herzlich eingeladen, sich jetzt zu registrieren und Aktionen auf der Website einzutragen.

VEE präsentiert revolutionäre Entwicklung zur Erzeugung von Mikroenergieeinheiten

Die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien in Sachsen (VEE Sachsen e.V.) präsentiert die erste Plattform zur Erzeugung von Mikroenergieeinheiten. Energy Breakout Revolution Saxony, kurz EBR, operationalisiert Tastatureingaben als hochfrequente Mikroimpulse, verdichtet sie zu netzrelevanten Wirkeinheiten und führt sie einem Infrastrukturmodell zu, das keinerlei Zweifel an seiner eigenen Bedeutung kennt.

Sachsen. 1. April 2026. Mit Energy Breakout Revolution Saxony wird ein neuer Ansatz präsentiert, welcher Eingabevorgänge auf der Tastatur als aktive Mikroimpulse auffängt, die Vielzahl der Mikroenergieeinheiten bündelt und in relevante Netzimpulse umwandelt.

Neue VEE-Veranstaltungsreihe für Unternehmer: Energieparty zeigt, wie der sächsische Mittelstand die Energiewende meistert

Steigende Energiepreise, knappe Ressourcen und wachsende Anforderungen an Klimaschutz und Nachhaltigkeit stellen auch sächsische Unternehmen vor große Herausforderungen. Doch wer aktiv handelt, spart nicht nur Kosten, sondern übernimmt auch Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Wie das in der Praxis gelingt, zeigt die erste Energieparty für Unternehmerinnen und Unternehmer beim Mittelständler MÜHLE Hans-Jürgen Müller GmbH & Co. KG in Stützengrün.

Zukunft der Energieversorgung nicht zur Nebensache machen! VEE fordert Erhalt einer eigenständigen Sächsischen Energieagentur

Pressemitteilung 01/2026 
vom 25. Februar 2026

Die Existenz der Sächsischen Energieagentur SAENA steht zur Disposition. Sie soll mit anderen, thematisch nicht verwandten Agenturen des Freistaats zu einer sogenannten Zukunftsagentur verschmolzen werden. 

Die VEE Sachsen positioniert sich klar dagegen: Das so elementar wichtige Thema einer sauberen, sicheren und bezahlbaren Energieversorgung darf nicht zur Nebensache werden.

Die Verschmelzung der SAENA mit einem Potpourri unterschiedlicher Themen wie Wirtschaftsförderung wirft mehrere Fragen auf ... [mehr]
 

Replik zum BLS-Aufruf an die Oberbürgermeister und Stadträte im Freistaat Sachsen, einen sofortigen Genehmigungsstopp für Windenergieanlagen (Moratorium) zu beschließen

Wir haben uns mit einem öffentlichen Schreiben des Bundesverbands Landschaftsschutz (BLS), welches Anfang Dezember 2025 an alle Oberbürgermeister und Stadträte im Freistaat Sachsen verschickt wurde, beschäftigt. Die darin enthaltenen Forderungen entbehren jeglicher wissenschaftlichen Grundlage, würden unserer sächsischen Wirtschaft schaden und sind künstlich aufgeblasen. 

Zur Klarstellung haben wir eine Stellungnahme zu den zentralen Behauptung erarbeitet und ebenfalls an alle Stadt- und Kreisräte übermittelt. Hier finden Sie unsere Replik.