Photovoltaik

Stecker-Solargeräte & Balkon-Photovoltaik | #WebKonferenz | Freitag, 28. Mai 2021, 14 Uhr

Dienstag, 04. Mai 2021 - 20:15
VEE Sachsen e.V.

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Steckersolargerät ist der offizielle Begriff für eine Mini-PV-Anlage mit einer Nennleistung von bis zu 600 Watt. Sie besteht aus einem oder zwei Solarmodulen, einem dazu passenden Modulwechselrichter und einem Anschlusskabel sowie den erforderlichen Montageteilen. Kleinst-PV-Anlagen können an einen vorhandenen Stromkreis angeschlossen, sprich: einfach in eine vorhandene Steckdose gesteckt und in Betrieb genommen werden. Sie werden auch als Balkonkraftwerk, SolarRebell oder Guerilla-PV bezeichnet.

Balkonkraftwerke bieten einen einfachen Einstieg in die Nutzung der Photovoltaik und ermöglichen es Personen ohne "eigenes Dach", in die Solarstromerzeugung einzusteigen. Dabei gibt es für den Solarstrom aus den Kleinst-PV-Anlagen keine Einspeisevergütung - aber trotzdem "rechnen" sie sich, denn der Nutzen liegt in den eingesparten Strombezugskosten.

Der Vortrag wendet sich primär an "Nicht-Dachbesitzer" (z.B. Mieter), die sich aktiv an der Energiewende beteiligen und in die Solarstromproduktion einsteigen wollen und sich firmenneutral über die Kleinst-PV-Anlagen informieren möchten, aber auch an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Es wird ausreichend Raum sein, Fragen an Christian Dürschner zu richten.

  • Stecker-Solargeräte & Balkon-Photovoltaik
  • Dipl.-Ing. Christian Dürschner, Sachverständiger und Buchautor
  • Freitag, 28. Mai 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr
  • Zugang erhalten Sie nach Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich!

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Solar-Gründach - Beachtenswertes und Praxisbeispiele | #WebKonferenz | Freitag, 16. April 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr

Mittwoch, 17. März 2021 - 08:00
VEE Sachsen e.V.

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Felix Mollenhauer vom Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) wird in der rund 1,5 stündigen #WebKonferenz zu Fragen rund um die Kombination eines Gründaches mit einer PV-Anlage ausführen. Welche Planungsgrundlagen zur Dachbegrünung sind zu beachten? Was ist bei der Kombination von Begrünung und Photovoltaik an Besonderheiten zu berücksichtigen und welche Vorteile bieten Solar-Gründächer? Abgerundet wird der Vortrag mit Praxisbeispielen zu verschiedenen Varianten von Solar-Gründächern.

Es wird ausreichend Raum sein, Fragen an Felix Mollenhauer zu richten.

  • Solar-Gründach - Beachtenswertes und Praxisbeispiele
  • M.Sc. Felix Mollenhauer vom Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG)
  • Freitag, 16. April 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr
  • Zugang erhalten Sie nach Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich!

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Innovationen aus Sachsen: „Leipziger Energie“ fängt europaweit die Sonne ein

Mittwoch, 04. November 2020 - 09:00
VEE Sachsen e.V.

Gestern schon an die Technologien von morgen glauben: Das war der Gründungsfunke der Leipziger Energiegesellschaft. Seit über zehn Jahren realisieren die Leipziger europaweit Photovoltaikanlagen. Selbst Tschernobyl profitiert davon.

Die Energiewende in Sachsen stockt – aber dennoch gibt es Unternehmen von hier, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien und innovative Energiekonzepte in Deutschland und Europa vorantreiben. Hier stellen wir sie vor.

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Schwimmende Solaranlage (Floating-PV) in China

Am Anfang stand die Vision. „Ich habe schon damals daran geglaubt, dass Photovoltaik die günstigste und beste Form der Energieversorgung sein wird“, sagt Danny Wehnert, Gründer und Geschäftsführer. Seine Vision reifte während seines Studiums in Hamburg, als er dort Mitte der 1990er erste Schritte in der Branche unternahm. Vor zwölf Jahren wagte er sich dann in die Selbständigkeit. Schließlich, 2010, entstand daraus die „Leipziger Energie“ – ein Ingenieurbüro mit mittlerweile zehn Mitarbeitern, das von Sachsen aus europaweit die Sonne einfängt.

„Heute wird es Wirklichkeit!“

Die Gründung der Leipziger Energie kostete Mut – der Ausbau der Solarenergie war 2010 zwar bereits im vollen Gange, stand allerdings immer wieder unter unsicheren Vorzeichen. Aber: Die harte Arbeit und der unbeirrbare Glaube an saubere Energiegewinnung zahlen sich mittlerweile aus. „Heute wird die Vision Wirklichkeit“, sagt er. Denn die Arbeit von Danny Wehnert und seinem Team veränderte sich in den letzten 20 Jahren:

  • Module und Wechselrichter, die den von der Photovoltaikanlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln, erreichen Jahr um Jahr neue Bestwerte.
  • Genauso hat sich die Effizienz bei der Montagearbeit, Abläufen und der Planung spürbar verbessert.
  • Anfangs wurden fast ausschließlich Anlagen mithilfe staatlicher Förderung gebaut. Heute versuchen Betreiber, sich der Abhängigkeit zu entziehen und ohne Förderung zu wirtschaften. „Im Freiflächenbereich kann seit 2019 ohne EEG wirtschaftlich kalkuliert werden“, sagt Wehnert. Das war vorher nur bei Dachanlagen mit hohem Eigenverbrauch möglich.

Jede Solaranlage ist einzigartig

Die Spezialität der Leipziger Energie: Jede Solaranlage als neue Herausforderung zu nehmen, entsprechend der geografischen und wirtschaftlichen Umstände neu zu planen und zu bauen. Das Unternehmen arbeitet nicht nach Schema F, nur um möglichst viele Anlagen zu verkaufen. „Wir definieren uns nicht über die Masse und wollen dort auch nicht hin“, sagt Wehnert. „Wir kommen über die technische Motivation – und haben hohe Ansprüche.“

So entstand beispielsweise in Bragin, Belarus, auf radioaktiv verseuchtem Gebiet der damals größte Solarpark des Landes. Das nächste Projekt in der unwirtlichen Region ist auf dem Weg: In Tschernobyl soll in der Nähe des Atomkraftwerks ein weiterer Solarpark entstehen. Die dortigen Bodenverhältnisse, die Kontamination, die Lieferwege in die „Wildnis“ und die Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Ländern stellen für Danny Wehnert eine besondere Herausforderung dar: „Das ist spannend, kompliziert, aber macht auch Spaß.“ Freude an der Arbeit und Komplexität der Herausforderung sind für ihn das wichtigste: „Wir messen uns nicht an der installierten Leistung der Anlage.“

Schwimmende Solaranlagen (Floating-PV)

Auch nach neuer Technologie streckt die „Leipziger Energie“ stetig ihre Fühler aus – und bringt sie schnell in Anwendung, falls sie sich anbietet. So etwa schwimmende Photovoltaik-Anlagen: „Die Technologie in Deutschland noch ganz neu – international ist man schon wesentlich weiter, insbesondere in Südostasien“, sagt Wehnert. Floating PV passt sehr gut zu den mitteldeutschen Verhältnissen, aufgrund der zahlreichen Gewässer aus den Braunkohle-Folgelandschaften.

Also flog man auf Einladung des Errichters der größten schwimmenden Anlage nach China und inspizierte die 150 Hektar. „Wir waren sehr überzeugt und haben direkt begonnen, in Deutschland Projekte zu entwickeln“, sagt Wehnert: „Genau darum geht es uns: Vor Ort einen Mehrfachnutzen für alle Beteiligten zu schaffen.“ Denn neben der Energiegewinnung wir die Verdunstung deutlich reduziert – praktisch für Wasserspeicher, besonders bei anhaltender Trockenheit. Mittlerweile arbeitet die „Leipziger Energie“ an einer ersten 20-MW-Anlage in Thüringen.

Energieland Sachsen und seine Hürden

So stark die „Leipziger Energie“ in Europa unterwegs ist, so vergleichsweise schwach ist der sächsische Markt. Denn: „Der politische Wille hier vor Ort war lange Zeit nicht da – auch in vielen Kommunen.“ Dabei sei Sachsen mit seiner starken Industrie eigentlich prädestiniert für eine Vorreiterrolle in der Energiewende: „Wir haben eine lange Tradition als Energieland. Wir haben eine große Chance und fast schon die Pflicht, Energieland zu bleiben.“ Dazu müsse mehr Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden, um ihn wie bisher auch zu exportieren. Und das sei kein Widerspruch für den Rest der Wirtschaft, solange man dabei die Industrie mit einbeziehe.

So, wie es die „Leipziger Energie“ bei der Umsetzung ihrer Projekte eben macht: „Unser Ansatz ist es, alle Beteiligten mit ins Boot zu holen: Gemeinden, Stadtwerke und die Bürger. Damit Solaranlagen gewinnbringend für alle entstehen können.“ Dafür sei eine neue, konstruktive Haltung nötig: „Ich wünsche mir eine Ermöglichungskultur für Erneuerbare in Sachsen“, sagt Danny Wehnert. „Alles Wirtschaftliche und Technische kriegen wir schon gelöst.“

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Ergebnisbericht zum Workshop: Photovoltaik auf und an kommunalen Gebäuden in Dresden durch Stadtratsbeschluss

Montag, 26. Februar 2018 - 10:50
VEE Sachsen e.V.

Workshop 01.02.2018_0.jpgMit Stadtratsbeschluss vom 17. August 2017 (SR/041/2017) hat die Landeshauptstadt Dresden den Oberbürgermeister beauftragt, bei allen zukünftigen Hochbauten der Stadt und der städtischen Unternehmen die Nutzung von Solarenergie technisch vorzusehen und vorzubereiten. Weiter war eine Liste von nach Solarkataster geeigneten Gebäuden der Stadt und der städtischen Unternehmen zur Erzeugung und Nutzung von erneuerbarer Energie bis zum 31.10.2017 zu erstellen und zu veröffentlichen. Es sind jährlich mindestens 10 der für Solarenergie nutzbaren Gebäudeflächen als Pachtflächen öffentlich neu auszuschreiben, und innerhalb von 6 Monaten nach Ausschreibungsende zu vergeben, wenn für diese Flächen keine städtische Eigennutzung vorgesehen wird.

Die VEE Sachsen e.V. hat am Donnerstag, den 01.02.2018, 19:30 Uhr, zum Workshop eingeladen. Der Workshop fand im Kunstraum Dresden, Schützenplatz 1, 01067 Dresden, statt. Ca. 25 Teilnehmer haben an dem Workshop unter ausgesprochen aktiver Beteiligung teilgenommen.

Zunächst hatte Dr. Peter Volkmer zum Hintergrund des Stadtratsbeschlusses berichtet und dessen Inhalt dargestellt. Hiernach hat Bürgermeisterin Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft, im Rahmen einer Präsentation eine kurze Darstellung zum Klimaschutzprozess der Stadt Dresden getätigt und zum Stand der Umsetzung des Stadtratsbeschlusses berichtet.

Im anschließenden Austausch waren die Teilnehmer eingeladen, Ihre Wünsche bezüglich des Ausschreibungsdesigns einzubringen und zu diskutieren. Der Workshop war für alle Akteure und Interessierte offen und kostenfrei. Die Moderation des Abends erfolgte durch Andreas W. Poldrack von der Geschäftsstelle der VEE Sachsen e.V..

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Grünes Licht für Photovoltaik auf und an kommunalen Gebäuden in Dresden durch Stadtratsbeschluss (Workshop)

Montag, 15. Januar 2018 - 17:19
VEE Sachsen e.V.

Dresden PV-Beschluss SR-041-2017_0.jpgMit Stadtratsbeschluss vom 17. August 2017 (SR/041/2017) hat die Landeshauptstadt Dresden den Oberbürgermeister beauftragt, bei allen zukünftigen Hochbauten der Stadt und der städtischen Unternehmen die Nutzung von Solarenergie technisch vorzusehen und vorzubereiten. Weiter war eine Liste von nach Solarkataster geeigneten Gebäuden der Stadt und der städtischen Unternehmen zur Erzeugung und Nutzung von erneuerbarer Energie bis zum 31.10.2017 zu erstellen und zu veröffentlichen. Es sind jährlich mindestens 10 der für Solarenergie nutzbaren Gebäudeflächen als Pachtflächen öffentlich neu auszuschreiben, und innerhalb von 6 Monaten nach Ausschreibungsende zu vergeben, wenn für diese Flächen keine städtische Eigennutzung vorgesehen wird.

Die VEE Sachsen lädt am Donnerstag, den 01.02.2018, 19:30 Uhr, zum Workshop ein:

„Grünes Licht für Photovoltaik auf und an kommunalen Gebäuden in Dresden durch Stadtratsbeschluss“
Was beinhaltet der Beschluss und wie kann er durch Akteure zum Leben erweckt werden?

Der Workshop findet statt im Kunstraum Dresden, Schützenplatz 1, 01067 Dresden.

Dr. Peter Volkmer wird zunächst zum Hintergrund des Stadtratsbeschlusses berichten und dessen Inhalt darstellen. Hiernach wird Bürgermeisterin Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft, im Rahmen einer Präsentation eine kurze Darstellung zum Klimaschutzprozess der Stadt Dresden tätigen und zum Stand der Umsetzung des Stadtratsbeschlusses berichten.

Im anschließenden Austausch sind die Teilnehmer eingeladen, Ihre Wünsche bezüglich des Ausschreibungsdesigns vorzustellen und zu diskutieren. Die Ergebnisse sollen zusammengefasst und an die Landeshauptstadt Dresden übermittelt werden.

Der Workshop ist für alle Akteure und Interessierte offen und kostenfrei.

Die Moderation des Abends wird Andreas W. Poldrack von der Geschäftsstelle der VEE Sachsen e.V. übernehmen.

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Photovoltaik-Speicherförderung geht mit verschärften Anforderungen weiter

Mittwoch, 02. März 2016 - 18:06
VEE Sachsen e.V.

Am 01.03.2016 startet das neue KfW-Programm, mit dem Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung gefördert werden. Schnell sein, könnte sich diesmal doppelt lohnen, denn bereits zum 30. Juni werden die Tilgungszuschüsse gesenkt. Die Anforderungen an die Photovoltaik-Speichersysteme werden dagegen erhöht. Mehr Informationen gibt es im PV-Magazine.

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Aktuelles aus der sächsischen Solarwirtschaft

Mittwoch, 22. Juli 2015 - 10:41
VEE Sachsen e.V.

PV-Modul-Detail_0.jpgIn Deutschland stellt sich der Solarmarkt im Moment uneinheitlich dar. Die Einen kämpfen weiter gegen billige Importware aus China, die Anderen wollen gerne chinesische Module für ihre Projekte in Deutschland und Europa verwenden. Eine dritte Gruppe sind deutschen Hersteller von Grundstoffen für Wafer. Die Wirtschaft im Reich der Mitte wächst zwar langsamer aber das jährliche Wachstum ist immer noch siebenmal höher als in Deutschland. Das macht China zu einem beliebten Exportland und seine Modulhersteller zu wichtigen Kunden.

Die Initiative EU Prosun besteht aus Photovoltaik-Herstellern aus Europa unter der Führung von Solarworld. Begleitet wird die Initiative von Glasherstellern für den Solarmarkt EU Prosun Glass. Präsident der Initiative ist Milan Nitzschke, der gleichzeitig Vizepräsident und Konzernsprecher bei Solarworld und Vorstandsmitglied der deutschen Branchenvereinigung BSW Solar sowie Mitglied im sächsischen Energiebeirat ist. EUProsun hat sich auf die Fahnen geschrieben gegen chinesisches Preisdumping auf dem deutschen und europäischen Markt vorzugehen. Mit Erfolg denn seit eineinhalb Jahren gibt es EU-Zölle auf chinesische PV-Importe und einen Mindestpreis von 56 EUR-Cent pro Watt für Module. Unter diesem Preis darf in Europa somit kein Modul verkauft werden. [...]

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