VEE Sachsen e.V.

VEE Sachsen e.V. ernennt Dr. Wolfgang Daniels und Hans-Jürgen Schlegel zu Ehrenmitgliedern

Freitag, 24. Mai 2024 - 12:00
VEE Sachsen e.V.

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In ihrer Mitgliederversammlung im April 2024 hat die VEE Sachsen e.V. ihren langjährigen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Daniels sowie Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel für seine besonderen Verdienste zu Ehrenmitgliedern berufen.

Die VEE Sachsen dankt das jahrzehntelange intensive Engagement ihres Mitgründers Dr. Wolfgang Daniels sowie seine Verdienste um die Energiewende und den Klimaschutz in Sachsen und darüber hinaus. Seit den 1970er Jahren setzt sich Daniels gegen Atomkraft und für den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien ein.

Daniels stammt aus Mönchengladbach und lebt seit 1990 in Dresden. 1995 war er einer der Mitbegründer der VEE Sachsen e.V. und bis 2023 durchgängig ihr Präsident. Von 1987 bis 1990 war er Bundestagsabgeordneter der Grünen und Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie des Ausschusses für Forschung und Technologie. Er war einer der Initiatoren des Stromeinspeisungsgesetzes für erneuerbare Energien, dem Vorläufer des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Auch in Sachsen engagierte sich Daniels politisch: Er gehörte von 2011 bis 2014 dem Dresdner Stadtrat an und war dort Energiepolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion. Zudem ist Daniels unternehmerisch und privat ein überzeugter Verfechter der Energiewende, realisierte selbst Windkraftanlagen im Freistaat mit seinem Projektentwickler Sachsenkraft und betreibt eine Wasserkraftanlage und ein Solaranlage.

Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen als führender Experte für die Dokumentation des Windkraft-Ausbaus im Freistaat Sachsen gemacht: Er führt die Windenergieanlagen-Statistik für Sachsen und gibt eine monatlich aktualisierte Studie zu den sächsischen Windstromerträgen heraus. Die VEE Sachsen würdigt nun diese akribische langjährige Tätigkeit von Hans-Jürgen Schlegel und bedankt sich für seine Arbeit.

Hans-Jürgen Schlegel wurde im Februar 2002 im damaligen Landesamt für Umwelt und Geologie (LfUG) für das Fachgebiet „Klimaschutz/Erneuerbare Energien“ berufen und vertrat dieses bis zum Eintritt in den Ruhestand im Juli 2008. Danach bearbeitete er in Zusammenarbeit mit der VEE Sachsen e.V. und dem BWE Landesverband Sachsen e.V. verschiedene Studien zum Stand der Erneuerbaren Energien in Sachsen. Hans-Jürgen Schlegel hält Vorträge zum Klimaschutz, Vorlesungen, Weiterbildungs-Seminare, berät Unternehmen, Verbände, Interessengruppen und veröffentlicht Beiträge in Fachzeitschriften.


Dr. Wolfgang Daniels berichtet auf der VEE-Jahrestagung 2023 aus seinem Leben zwischen "Aktivismus und Expertise".


Hans-Jürgen Schlegel berichtet regelmäßig vom Ausbaustand der Erneuerbaren Energien in Sachsen.

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Chancen und Risiken von Klimaschutzmaßnahmen für die Sächsische Wirtschaft - Sächsisches Klimagespräch - Freitag, 14. Juni 2024, 10 Uhr

Donnerstag, 16. Mai 2024 - 14:00
VEE Sachsen e.V.

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Die im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erstellte Studie untersucht, welche Chancen und Risiken Klimaschutzmaßnahmen für die sächsische Wirtschaft aufweisen. Die modellgestützte Szenarioanalyse der Studie zeigt positive wirtschaftliche Auswirkungen für Sachsen im Zusammenhang mit Klimaschutzmaßnahmen. Klimaschutzmaßnahmen bieten Chancen wie die Reduzierung von Importabhängigkeiten, erhöhte Investitionen und neue Geschäftsfelder.

Sachsen weist spezifische Chancen und Risiken im Zusammenhang mit dem Klimaschutz auf, darunter die diversifizierte Wirtschaftsstruktur und die Forschungsstärke der Hochschulen als Stärken. Schwächen sind die Kleinteiligkeit der Wirtschaft, der Fachkräftemangel und die geringe Ausbaugeschwindigkeit der erneuerbaren Energien. Chancen ergeben sich durch den Aufschwung in der Elektromobilität und die Entwicklung effizienter Technologien, während Risiken in demografischen Veränderungen, Energiepreisentwicklungen und Versorgungssicherheitsbedenken liegen.

Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen sind die Bereitstellung von Flächen, der Abbau von Bürokratie und der Ausbau der Netzinfrastruktur von entscheidender Bedeutung. Investitionen in Speicheranlagen und die Förderung von Energiegenossenschaften können ebenfalls zur Stabilität und Akzeptanz beitragen.

Gast unseres Livestreames werden Dr. Katharina Hembach-Stunden und Philip Ulrich, Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), sein, welche die wesentlichen Inhalte der Studie vorstellen und die sich aus dieser ergebenden Handlungsempfehlungen an Politik und Entscheidungsträger aufzeigen. Die Studie entstand in Kooperation mit dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. aus Dresden.

  • Freitag, 14. Juni 2024, 10:00 bis 11:30 Uhr

Auf den Vortrag folgt ein offener fachlicher Austausch mit den Zuschauern des Livestreams: Sie können per Chat & Slido ihre Fragen und Anmerkungen in die Diskussion einbringen.

Folgen Sie hier dem Live-Stream:

 https://www.vee-sachsen.de/live

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Solar Party im Zukunftswald

Mittwoch, 06. März 2024 - 10:00
VEE Sachsen e.V.

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Im Jahr 2024 lassen wir 14 Solar Partys verteilt über Sachsen steigen. Hier finden Sie eine Übersicht über die geplanten Solar-Partys und Sie können sich über die jeweils verlinkten Anmeldeseiten direkt anmelden:

Solar Partys 2024

Gern können Sie sich zu einer oder mehreren der nachfolgenden Solar-Partys anmelden:

Wir werden gemeinsam den Abend entspannt im Zukunftswald verbringen, wo neben Informationen in angenehmer Stimmung bei Speisen und Getränken der Austausch nicht zu kurz kommen wird.

Lasst Euch entführen auf einen Wandelpfad über kleine und große Meilensteine hin zu einer Welt, die frei ist von Brennstoffabhängigkeiten und Treibhausgasen.

Nutzen wir die unerschöpfliche Kraft der Sonne! Der erschwingliche Solarenergieansatz verbessert die Wohnsituation, die individuelle Mobilität und sogar die Beheizung mittels effizienter Wärmepumpe.

Radio-Beitrag zu den Solar Partys:

MDR Kultur hat eine der ersten unserer Solar-Partys besucht. Der Beitrag kann hier nachgehört werden:

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Programmes ENGAGIERT FÜR KLIMASCHUTZ gefördert durch die Stiftung Mercator. Bitte beachten: eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich - die Plätze sind begrenzt!

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Livestream vom 10. Bautzner Energieforum aus der Energiefabrik Knappenrode, Donnerstag, 29. Feb 2024, 13 Uhr

Mittwoch, 21. Februar 2024 - 10:00
VEE Sachsen e.V.

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Die Energieagentur des Landeskreises Bautzen lädt am 29. Februar 2024 zum 10. Bautzner Energieforum in die Energiefabrik Knappenrode ein. Mit 150 Teilnehmern ist die Veranstaltung ausgebucht. Im Rahmen eines Sächsischen Klimagespräches werden wir die Veranstaltung begleiten und als Stream live übertragen.

Wie steht es um die Gerechtigkeit beim Energiewendeprozess? Welche neuen Ideen, Konzepte und Erfolgsmodelle gibt es, um bestehende Probleme zu lösen? Diesen Fragen widmet sich die 10. Auflage des Bautzener Energieforums. In unserem Vortragsprogramm erwarten Sie unter anderem Redebeiträge von innovativen Bürgerenergieprojekten von fern und nah, ein Rückblick auf Energiewendeprozesse vergangener Tage, sowie Einblicke in innovative technologische Ansätze wie Energy Sharing und Digital Challenge Mapping.

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Zukunft gestalten 2024 - VEE-Positionspapier zur Landtagswahl

Freitag, 19. Januar 2024 - 10:00
VEE Sachsen e.V.

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Die Einwohner Sachsens stehen in diesem Jahr vor einer Reihe wichtiger Wahltermine. Den Anfang machen die Kommunalwahlen, die bedeutende Auswirkungen auf die lokale Politik haben werden. Ein weiteres Schlüsseldatum ist der 9. Juni 2024, an dem die Wahlen zum Europaparlament stattfinden – ein entscheidender Moment für Europas politische Richtung. Der Höhepunkt des Jahres wird dann die Landtagswahl am 1. September 2024 sein, eine Abstimmung, die, angesichts der gegenwärtigen Situation, maßgeblich über die zukünftige Gestaltung Sachsens mitentscheiden wird.

Als Landesverband liegt unser Fokus hauptsächlich auf der Landespolitik. In den vergangenen Wochen führten wir Gespräche mit den Vorständen der sächsischen Landesverbände aller etablierten demokratischen Parteien, insbesondere zu Themen der Klima- und Energiepolitik. Diese Parteien haben ihre Wahlprogramme für die Landtagswahl 2024 bereits verabschiedet oder stehen kurz davor, dies zu tun.

Wir haben ein Positionspapier entwickelt, welches in Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und den in Sachsen tätigen Fachverbänden für Erneuerbare Energien entstanden ist. Dieses Papier beleuchtet die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz und Energiewende und schlägt praktikable Lösungen vor. Unser Ziel ist es, Impulse für die Wahlprogramme zu setzen und konkrete Vorschläge zu unterbreiten, welche idealerweise noch vor den Wahlen Beachtung finden. Unser Dank gilt allen, welche an der Erstellung dieses Papiers beteiligt waren.

VEE-Positionspapier zur Landtagswahl in Sachsen

Klimawandel

Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für uns, aber insbesondere für die heranwachsende und zukünftige Generationen.

Wir als führende Industrienation haben die Verantwortung, aber auch die Mittel, diese Transformation hin zu einer klimaneutralen und umweltfreundlichen Wirtschafts- und Lebensweise zu schaffen.

Dies bedeutet eine große Kraftanstrengung und Überzeugungsarbeit, bietet aber auch die Chance, neue Wirtschafts- und Industriezweige zu etablieren und so ein zukunftssicherer Wirtschaftsstandort zu sein.

Grundlage aller Wahlprogramme muss das Pariser Klimaschutzabkommen und das 1,5° C – Ziel sein.

Klimaschutz zieht sich als Querschnittsthema durch alle Bereiche – neben Energie eben auch Verkehr, Bauen und Wohnen, Industrie-, Land- und Forstwirtschaft.

Klimaschutz und Energie

Mit dem Energie- und Klimaprogramm (EKP) von 2021 und dem zugehörigen Maßnahmenplan wurden wichtige Grundlagen für eine klimagerechte, sichere und bezahlbare Energieversorgung geschaffen. Dennoch reichen die bisherigen Zielsetzungen bei Weitem nicht aus, um den Erfordernissen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden.

  • Zentrale Fragen der Energie- und Klimapolitik müssen künftig in einem Sächsischen Klimaschutzgesetz geregelt werden. Hier sind für alle Bereiche der Erneuerbaren Energien, aber auch für Wärmeversorgung und Mobilität klare Ausbaupfade bis zur vollständigen Dekarbonisierung auszuweisen und durch regelmäßiges Monitoring zu überprüfen.
  • Insbesondere im Bereich der Windenergie bleibt die praktische Umsetzung hinter dem Notwendigen zurück. Die Errichtung und der Betrieb von Anlagen liegen nach § 2 EEG im überragenden öffentlichen Interesse und dienen der öffentlichen Sicherheit. Es braucht daher ein klares Bekenntnis von Politik und Verwaltung zum Ausbau und einen engagierten Einsatz für breite Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung. Eine geschlossen agierende Verwaltung, gestützt von Handlungsleitfäden, wäre ein erster Schritt.
  • Klimaschutz, Energiewende, Klimafolgenanpassungsmaßnahmen müssen mit Ehrlichkeit und einer positiven Vision begleitet werden. 
  • Die Energiewende zielt auf eine dezentrale, verbrauchsnahe und natürliche grüne Erzeugungslandschaft ab. Hier ist eine Balance zwischen Konzentrationszonen sowie kleinen Erzeugungseinheiten herzustellen. Die Akteursvielfalt ist zu fördern, wofür Bürgerenergiegemeinschaften sowie lokalen Unternehmen ausreichend Raum zur Entfaltung einzuräumen ist.
  • Bürgerenergiegemeinschaften sind zu fördern und zu stärken. Mittel hierfür wären z.B.: kostenfreie Beratungsangebote für zur Gründung, Schulungsangebote für die Professionalisierung der Umsetzung und Mitgliederakquise, Übernahme der Gründungskosten, Schaffung der gesetzlichen Grundlagen für ein Energy Sharing. Unter „Energy Sharing“ wird in Deutschland die gemeinschaftliche Stromerzeugung und -verbrauch in räumlichem Zusammenhang, jedoch einschließlich der Nutzung des öffentlichen Stromnetzes, verstanden.
  • Überarbeitung des Lehrplanes und der Lehrmittel. Den Themen Klimawandel, Klimawandelfolgen und Energiewende sind im Lehrplan ausreichend Platz einzuräumen. Entsprechende Projektwochen an Schulen sollen finanziell unterstützt werden. Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte sollen angeboten werden.
  • Die Energiewende braucht Fachkräfte. Zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und des dringend erforderlichen Netzausbaus sind personelle Aufstockungen in den Behörden zwingend erforderlich. Angesichts des zunehmenden Personalmangels gilt es zudem, junge Menschen durch Ausbildungskampagnen insbesondere für die relevanten Handwerksberufe zu gewinnen.
  • Regionale Energieagenturen in den Landkreisen sollten nach dem Beispiel der Energieagentur des Landkreises Bautzen eingerichtet werden; die Finanzierung ist durch die Landesebene sicherzustellen. Eine Angliederung an die Sächsische Landesenergieagentur (SAENA) ist sinnvoll.
  • Der Netzausbau ist ebenso wie der netzdienliche Speicherausbau zu beschleunigen. Soweit Engpässe nicht zeitnah behoben werden können, ist zur besseren Ausnutzung der Restkapazitäten darauf zu achten, dass netzdienliche Erzeugungsanlagen Vorrang haben. Soweit Unternehmen der Erneuerbaren beim Netzausbau in Vorleistung gehen, ist zu garantieren, dass die von Ihnen errichteten Leitungsnetze kostendeckend von den Netzbetreibern übernommen werden.

    Neben dem Ausbau der Hauptverteilernetze sollte auch dem Konzept des Inselnetzes eine adäquate Bedeutung beigemessen werden im Sinne der verbrauchernahen Erzeugung von Energie und Reduktion der Ausgaben für Umspannwerke durch die Erzeugung einer hohen Spannungsebene gibt es für derartige Konzepte Anwendungsbereiche in Sachsen. Dabei kann und sollte Stromversorgung und Wärmeversorgung (kalte Nahwärme in der kommunalen Wärmeplanung, wo möglich) zusammen gedacht werden, wodurch ein beträchtlicher Anteil Energie verbrauchernah erzeugt werden kann (gute Kombination: Wind und Wärmepumpe, Lastspitzen über Batteriespeicher und Verbrennung Biomasse/-gas).
  • Sachsen soll Energieland bleiben. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien soll dezentral in allen Regionen erfolgen und so von den Vorteilen durch Netzstabilisierungseffekte und Arbeitsplatzsicherung/Industrieförderung in ganz Sachsen partizipieren.
  • Aufbau europäischer Lieferketten für alle Zulieferbereiche der Erneuerbaren Energien. Die bestehenden Abhängigkeiten von Importen außerhalb der EU, für die zum Ausbau der Erneuerbaren Energien benötigten Anlagen und Anlagenbestandteile, müssen gegen Null reduziert werden. Hierfür braucht es eine konsequente Förderung der in Europa und damit auch Sachsen angesiedelten Unternehmen bzw. Anreize und Förderung zum Auf- und Ausbau solcher Unternehmen. Dies schließt die konsequente Förderung von notwendigen Rohstoffen innerhalb Europas und damit auch Sachsen unter Einhaltung der Umwelt- und Sozialstandards ein.
  • Der Erhalt des Industrie- und Wirtschaftsstandortes Sachsen geht mit „grünem Strom und grünen Gasen“ einher. Die Unternehmen sind zur marktfähigen CO2-Bilanzierung ihrer Prozesse und Produkte auf die Verfügbarkeit von preisstabilen und versorgungssicheren Erneuerbaren Energien angewiesen. Nur der massive und beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien kann dies gewährleisten.

[mehr ... lesen Sie unsere Impulse zu den Bereichen Photovoltaik, Windenergie, Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie]


 

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Sächsische Energiewende: Wann startet der Ausbau-Turbo?

Freitag, 01. Dezember 2023 - 14:00
VEE Sachsen e.V.

Das Energie- und Klimaprogramm 2021 (EKP) sieht bis 2024 einen Zubau insbesondere bei Wind & Solar von zusammen 4 GWh vor. Wie stehen wir ein Jahr vor diesem Ziel? Ist der Ausbau-Turbo im Gange? Und wenn nicht, wann zündet dieser? In unserem Livestream hat Hans-Jürgen Schlegel in bewährter Art und Weise dazu berichtet. Im Anschluss konnten Zuschauer per Chat & Slido ihre Fragen und Anmerkungen in die Diskussion einbringen.

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Innovationen aus Sachsen: Liofit – allein im Kampf gegen die Akku-Verschwendung

Dienstag, 04. Juli 2023 - 09:00
VEE Sachsen e.V.

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Nur wenige Firmen trauen sich an das Recycling von E-Bike-Akkus: Zu aufwändig, zu teuer, zu vielfältig die Eigenheiten der Hersteller. Anders die Liofit GmbH in Kamenz: Sie hat der Verschwendung von E-Bike-Akkus den Kampf angesagt.

HINWEIS: Die Geschäftsräume der Liofit wurden kurz nach der Recherche für diesen Text durch einen Brand zerstört. Die Liofit GmbH benötigt deswegen dringend finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau. Es wurde Unterstützung von der regionalen Politik zugesagt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass Liofit erhalten bleiben soll und die Produktion schnellstmöglich wieder aufgenommen werden soll.

E-Bike-Akkus haben keinen leichten Stand: Zu sehr unterscheiden sich die Hersteller, es ist aufwändig und teuer. Das Ergebnis: Keiner kümmert sich darum. Dr. Ralf Günther, Gründer und Geschäftsführer der Liofit GmbH wollte das ändern. Seit zehn Jahren führt er das Unternehmen in Kamenz. Bis auf eine kleine Förderung wuchs das Unternehmen bisher ohne jedes Fremdkapital zum führenden Spezialisten fürs Recycling von E-Bike-Akkus in Deutschland.

„Mittlerweile sind wir in verschiedenen Gremien europaweit gefragt. Beispielsweise sind wir Mitglieder im Kompetenzcluster Recycling & Green Battery, in der Europäischen Batterieinitiative und im IPCEI-Projekt (Important Project of Common European Interest) EuBatIn.“, erklärt Ralf Günther. Seit vier Jahren leitet Sohn Rico Günther das operative Geschäft. Gemeinsam mit seinem Vater führte er interessierte Mitglieder der VEE Sachsen e. V. und des Landesverbandes der Recyclingwirtschaft Sachsen e. V. Ende Mai 2023 in die Grundlagen von Reparatur und Recycling von E-Bike-Akkus ein.

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Energiewende im Lichte von Ausbau und Akzeptanz - Sächsisches Klimagespräch - Freitag, 14. Juli 2023, 11 Uhr

Freitag, 30. Juni 2023 - 13:00
VEE Sachsen e.V.

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Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in Sachsen erfordert sowohl den Ausbau der Erneuerbaren Energien als auch einen beschleunigten Netzausbau. Beides kommt nur schleppend voran. Bürgerproteste erschweren den Ausbau zusätzlich. Sachsen läuft dadurch nicht nur Gefahr, seine Klimaschutzziele zu verpassen, auch die sächsische Industrie ist dringend auf den "grünen Strom" angewiesen. Bei den Sächsischen Klimagesprächen gehen wir in den Dialog mit beteiligten Akteuren.

In unserem Livestream werden wir die Frage vertiefen, welche Möglichkeiten im Umgang mit den Bürgerprostesten bestehen.

Unsere Studiogäste werden sein:

  • Dr. Elisabeth Jüschke, Leiterin Projektentwicklung Wind bei der JUWI GmbH
  • Steffen Zerge, Leiter Netzregion Südsachsen bei MITNETZ STROM
  • Dirk Neubauer, Landrat des Landkreises Mittelsachsen
  • Prof. Dr. Gernot Barth, Leiter IKOME | Steinbeis Mediation, Wirtschaftsmediator, Professor für Konfliktmanagement und Mediation an der Fakultät für Business & Economics der Steinbeis-Hochschule

Auf Impulsvorträge folgt ein offener fachlicher Austausch untereinander und mit den Zuschauern des Livestreams: Sie können per Chat & Slido ihre Fragen und Anmerkungen in die Diskussion einbringen.

Folgen Sie hier dem Live-Stream:

 https://www.vee-sachsen.de/live

 

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