VEE Sachsen e.V. legt Programmbeschwerde beim SWR zum TV-Beitrag "Der Kampf um die Windräder" ein
Montag, 19. September 2016 um 11:57 Uhr

Die VEE Sachsen e.V. hat mit Schreiben vom 15.09.2016 Programmbeschwerde beim SWR bezüglich des TV Beitrages „Der Kampf um die Windräder“, welcher am Montag, den 01.08.2016, um 21:45 Uhr, im ARD gesendet wurde, eingelegt. Der TV-Beitrag ist nach wie vor in der Mediathek abrufbar. Es handelt sich um eine Produktion des SWR.

In § 6 Abs. 3 und Abs. 4 des Staatsvertrages über den Südwestrundfunk heißt es:

(3) Alle Beiträge für Informationssendungen (Nachrichten, Berichte und Magazine) sind gewissenhaft zu recherchieren; sie müssen wahrheitsgetreu und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen. Die Redakteure sind bei der Auswahl und Sendung der Nachrichten zur Objektivität und Überparteilichkeit verpflichtet. Kommentare sind deutlich von Nachrichten zu trennen und unter Nennung des Verfassers als persönliche Stellungnahme zu kennzeichnen. Sie haben dem Gebot journalistischer Fairness zu entsprechen.

(4) In allen Angelegenheiten von öffentlichem Interesse sind die verschiedenen Auffassungen im Gesamtprogramm ausgewogen und angemessen zu berücksichtigen. Das Gesamtprogramm darf weder einseitig den Interessen einer Partei oder Gruppe noch Sonderinteressen gleich welcher Art dienen.

Die VEE Sachsen e.V. ist der Ansicht, dass mit dem TV-Beitrag gegen diese Programmgrundsätze verstossen wurde und hat daher Programmbeschwerde eingelegt. Über die Programmbeschwerde ist innerhalb einer Frist von zwei Monaten zu entscheiden.

Den Inhalt unserer Programmbeschwerde können Sie hier als PDF-Dokument abrufen. Die Autoren Claudia Butter und Achim Reinhardt wurden ebenfalls angeschrieben und über unsere Beschwerde informiert.


 
Umundu 2016: VEE Sachsen e.V. lädt zum Kinofilm "POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion"
Montag, 12. September 2016 um 15:41 Uhr

Die VEE Sachsen e.V. lädt zum Kinofilm "POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion" am Mittwoch, den 26. Oktober 2016, 20:00 Uhr, in die Schauburg Dresden ein. Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit lokalen Akteuren der Energiewende geben.

In Dresden findet in der Zeit vom 21. bis 29. Oktober 2016 das 8. Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum statt. Das diesjährige Fokusthema lautet OUR URBAN FUTURE. Wie wir Zukunft in unseren Städten gestalten.

Die Zukunft der Menschheit wird urban sein. Bereits heute lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten und bis 2050 wird der Anteil der Menschen in urbanen Räumen laut Prognosen der Vereinten Nationen auf zwei Drittel ansteigen. Städte versprechen Arbeit und Wohlstand, sie sind Zentren des sozialen und kulturellen Lebens, Nährboden gesellschaftlicher Modernisierung, wissenschaftlichen Fortschritts und wirtschaftlicher Entwicklung. Städte sind verheißungsvolle Orte des guten Lebens, gleichzeitig aber auch die Hauptverursacher der globalen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Sie wachsen beständig über fruchtbare Landflächen und Naturräume hinweg und sind für über 60 % des weltweiten Energieverbrauchs, etwa 70 % der globalen Treibhausgasemissionen und über 70 % der globalen Abfallproduktion verantwortlich.

In diesem Rahmen lädt die VEE Sachsen e.V. zum Kinofilm "POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion". Im Anschluss an den Film wird es ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit lokalen Akteuren der Energiewende geben.

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar.

Der Film wird die Auseinandersetzung um eine Energiewende darstellen, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen.

Ein Film, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Trotzdem unversöhnlich da, wo Versöhnung nicht möglich ist.

 
Öffentliche Informations­veranstaltungen des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge
Dienstag, 16. August 2016 um 08:00 Uhr

Aktuell finden öffentliche Informationsveranstaltungen in der Planungsregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge zum Stand der Planungen zur Windenergienutzung statt. Der Planungsverband informiert in Auswertung der Ergebnisse des im Herbst letzten Jahres durchgeführten Beteiligungs­verfahrens zum Regionalplan­vorentwurf über den Stand der Planungen zur Windenergie­nutzung und das weitere diesbezügliche Vorgehen im Plan­verfahren. Alle Interessierte sind eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Planungsverbandes.

 

 
Stellungnahme der VEE Sachsen e.V. zum TV-Beitrag „Der Kampf um die Windräder“
Freitag, 05. August 2016 um 15:10 Uhr

>> UPDATE: Die VEE Sachsen e.V. hat zwischenzeitlich Programmbeschwerde beim SWR eingelegt. Mehr dazu hier. <<

Der VEE Sachsen e.V. begrüßt eine objektive und umfassende Berichterstattung, welche Missstände aufdeckt. Es bleibt jedoch mehr als fraglich, ob der TV-Beitrag „Der Kampf um die Windräder“, ARD 01.08.16, 21:45 Uhr, einer solchen gerecht wird.

Emotionalisierung, skandalisieren, pauschalisieren - eigentlich ein Grundmuster privater Boulevardmedien - wird hier im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zelebriert. Im gesamten Beitrag werden jeweils Einzelfälle als symptomatisch für eine ganze Branche dargestellt. Zudem werden politische Prozesse um wichtige Entscheidungen wie das EEG skandalisiert, die in der parlamentarischen Praxis absolut üblich sind.

Der Beitrag hinterlässt den Eindruck, die Nutzung von Windkraft sei generell schlecht und würde lediglich Einzelinteressen dienen. Eine differenzierte und ausgewogene Berichterstattung wird vermisst, vielmehr entsteht der Geschmack, dass nur gesendet wurde, was in das Konzept der Sendung passte. Die Stellungnahme des BUND, welcher im Film mehrfach Erwähnung findet, unterstreicht dies.*1

Wichtig wäre es gewesen, zunächst einmal darzustellen, warum es die Energiewende überhaupt gibt und welche Herausforderungen uns in Anbetracht der Klimaerwärmung erwarten.

Die Nutzung der Windkraft dient der Energiewende

Die Nutzung der Windkraft als erneuerbare Energie ist ein gesamtgesellschaftliches Ziel, nicht zuletzt auch zur Einhaltung der Pariser Klimabeschlüsse.

Soweit einzelne Entscheidungen zu Standorten von Windkraftanlagen von Einzelinteressen unter Umgehung gesetzlicher Vorgaben und Verfahren bestimmt sind, ist dies zu verurteilen. Entscheidungen zur Errichtung von Windkraftanlagen müssen bei Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Verfahren immer von Aspekten der Ökologie und Ökonomie getragen sein.

Wenn einzelne Personen, wie im Film behauptet, anders handeln, ist dies jedoch nicht der Nutzung der Windkraft an sich anzulasten. Es ist vielmehr ein generelles Problem, wenn Einzelne nicht ihre Befangenheit erkennen können oder wollen. Hier ist die Rechtsaufsicht der Kommunen gefordert.

Der Gesetzgeber berücksichtigt im neuen EEG 2016/17 Bürgerenergiegenossenschaften bevorzugt, was letztlich auch der gesamten Kommune und ihren Bürgern zugutekommt. Von Einzelinteressen kann gerade auch bei solchen Windenergieanlagen keine Rede sein.

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NEU: Geschäftszeiten der Geschäftsstelle - ab August 2016
Dienstag, 02. August 2016 um 09:34 Uhr

Seit August 2016 haben wir für unsere Geschäftsstelle im Umweltzentrum Dresden Geschäftszeiten eingerichtet. Mitglieder des Vereines und Interessierte sind herzlich eingeladen, auch ohne Terminanmeldung vorbeizuschauen. Ab sofort immer dienstags in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr und zwischen 15 und 18 Uhr.

Andere Zeiten sind natürlich nach wie vor mit entsprechender Terminvereinbarung möglich.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des Vereines, diskutieren Sie mit uns Ideen und Aktionen zur Energiewende oder schildern Sie Ihr Anliegen zur Mitgliedschaft im Verein.

 
Neuer Geschäftsstellenleiter der VEE Sachsen e.V. seit dem 01.07.2016
Montag, 25. Juli 2016 um 10:44 Uhr

Seit dem 01.07.2016 hat die VEE Sachsen e.V. einen neuen Geschäftsstellenleiter. Herr Andreas W. Poldrack leitet seitdem die Geschäftsstelle im Umweltzentrum in Dresden. Als Volljurist widmete er sich bereits in der Vergangenheit, verstärkt seit dem Jahr 2008, Themen politischer und gesellschaftlicher Relevanz und war als Netzwerker und Projektbegleiter vorrangig in Sachsen unterwegs.

Er wird in bewährter Tradition erster Ansprechpartner für unsere Mitglieder sein und deren Anliegen in die Verbandsgremien einbringen. Er transportiert die Arbeitsergebnisse aus den Regionen, organisiert die Arbeit der Gremien, wie Vorstand und Beiräte, und ist für den Betrieb der Geschäftsstelle zuständig. Er kümmert sich weiterhin um die Haushaltsplanung des Verbandes, führt und koordiniert die laufenden Geschäfte, betreut die bestehenden Mitglieder und wirbt neue Mitglieder zur Stärkung der Verbandsarbeit.

Andreas W. Poldrack vertritt die VEE Sachsen e.V. in der Öffentlichkeit, insbesondere bei politischen Veranstaltungen, Kongressen, Tagungen und Events von gesellschaftlicher Bedeutung. Veranstaltungen und Projekte des Verbandes werden federführend von ihm organisiert. Er unterstützt den Verband auf politischer Ebene in der Lobbyarbeit, pflegt das bestehende Netzwerk und baut es weiter aus. Zu aktuellen Themen des Verbandes ist er für die Abgabe von Presseerklärungen zuständig und stärkt das Profil des Verbandes in den sozialen Medien. Bei einer konsequenten Weiterverfolgung der Verbandszwecke sollen dabei neben den klassischen Themen auch die Themen Bürgerenergie, Elektromobilität, Energiespeicher und die Förderung regionaler Wertschöpfung verstärkt in den Mittelpunkt rücken.

Die VEE Sachsen e.V. dankt ihrem bisherigen Geschäftsstellenleiter, Herrn Matthias Gehling, für seine engagierte Arbeit in den letzten beiden Jahren.

 
Sächsische Immobilienzeitung - Interview mit Matthias Gehling
Montag, 18. Juli 2016 um 09:03 Uhr

Anfang Juni führte die Sächsische Immobilienzeitung mit unserem VEE-Mitglied und ehemaligen Geschäftsstellenleiter der VEE Sachsen e.V. Matthias Gehling ein Interview zum Thema "100 Prozent erneuerbare Energien – Wunsch und Wirklichkeit".

Es geht um die geplante Zurückdrängung der Erneuerbaren Energien durch die aktuelle Gesetzesänderungen auf Bundesebene, aber vor allem um die Situation der Erneuerbaren in Sachsen. Das komplette Interview kann hier als PDF gelesen werden.

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20. Sächsischer Windenergietag - 27. Oktober 2016 in Leipzig
Freitag, 08. Juli 2016 um 11:18 Uhr

Unser Kooperationspartner, der BWE Landesverband Sachsen, veranstaltet am 27.10.2016 in Leipzig zum 20. Mal den sächsischen Windenergietag. Sie erfahren aus erster Hand, welche neuen politischen Entwicklungen im Bereich Windenergie zu erwarten sind und welche Auswirkungen diese auf den zukünftigen Ausbau der Windenergie im Freistaat Sachsen haben werden. Sie erhalten Kurzstatements zu den möglichen Folgen der EEG Novelle und der Umstellung auf das Ausschreibungsverfahren. Auf dem Windenergietag wird erstmalig die neue Beschäftigungsstudie für die Windenergie im Freistaat Sachsen vorgestellt. Informieren Sie sich, wie der Ausbau der Windenergie in Sachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern vorangeht. Zur Anmeldung hier entlang.

 
Offener Brief an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags
Donnerstag, 07. Juli 2016 um 15:32 Uhr

Die EUROSOLAR, die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., wendet sich mit einem Offenen Brief an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Der Bundestag beabsichtigt das EEG-2016 noch vor der Sommerpause durch die Parlamente zu bringen. Dabei soll die Befassung des Bundesrats bereits am 8. Juli stattfinden, ohne die übliche 3-wöchige Frist zur Beratung. EUROSOLAR fordert daher in einem offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestags, "sich für eine mittelständische Energiewende und einen echten Energiemarkt einzusetzen und kleine und mittlere Unternehmungen nicht durch Ausschreibungen und Zubaubeschränkungen auszubremsen". Wir vom VEE Sachsen e.V. unterstützen diese Forderung. Sprechen Sie den für Ihre Region zuständigen Bundestagsabgeordneten darauf an. Welcher Abgeordnete für Sie zuständig ist, können Sie hier leicht feststellen: "Finden Sie Ihre Abgeordneten".

 
CEO von MAN sagt: „Abkehr vom Energieträger Kohle ist unerlässlich“
Mittwoch, 08. Juni 2016 um 10:39 Uhr

Die VEE Sachsen veröffentlicht einen interessanter Artikel  von Uwe Lauber, des CEO von MAN. Er ist zwar kein Vertreter der Erneuerbaren-Branche hat aber durchaus die Herausforderungen für Umwelt, Gesellschaft und Klima erkannt. Der Artikel kann auf der Webseite der VDI-Nachrichten aufgerufen werden.

 
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