Prof. Dr. Volker Quaschning | Nach der Coronakrise ist mitten in der Klimakrise - Warum wir jetzt eine Energierevolution brauchen | #WebKonferenz, Donnerstag, 12. November 2020, 15:00 Uhr Uhr

Donnerstag, 15. Oktober 2020 - 12:00
VEE Sachsen e.V.

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Die Coronakrise dominiert derzeit die aktuelle Berichterstattung. Die Klimakrise läuft aber weitergehend ungebremst weiter. Der Vortrag erläutert die Folgen unserer aktuellen völlig unzureichenden Klimaschutzpolitik und beschreibt, wie in Deutschland die Energieversorgung umgebaut werden müsste, damit Deutschland doch noch das Pariser Klimaschutzabkommen einhalten kann.

Prof. Dr. Volker Quaschning wird die aktuellen Erkenntnisse im Rahmen einer Videokonferenz darzustellen.

In der rund 1,5 stündigen Online-Veranstaltung wird ausreichend Raum sein, Fragen an ihn zu richten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich!

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25 Jahre VEE Sachsen e.V. – 25 Jahre Einsatz für Klimaschutz und Erneuerbare Energien

Freitag, 28. August 2020 - 07:00
VEE Sachsen e.V.

Die Vereinsgründer berichten von der Aufbruchstimmung zu Beginn der 90er Jahre. Jede Veränderung wurde begeistert begrüßt, so auch der Bau von Windkraftanlagen. In dieser beinahe euphorische Atmosphäre ergriffen elf tatkräftige Herren - Dr. Wolfgang Daniels (bis heute Präsident der VEE Sachsen), Günter Keil, Prof. Dr. Werner Neidel, Sigmar Kühl, Bernd Göpfert, Hubert Himmelreich, Dr. Michael Kubessa, Thilo Lehmann, Markus Reichel, Dr. Rainer Sack und Wolfgang Schumann - die Initiative und gründeten am 18. März 1995 den Verein mit Namen Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien Sachsen.

Noch bevor am 28. August 1995 die VEE Sachsen mit der Anschrift Gutenbergstraße 6 in Dresden ins Vereinsregister eingetragen wurde, berichtete Thomas Exner am 27. April 1995 in der Freien Presse unter der Überschrift „Neues Dach für erneuerbare Energien – Verein will Bemühungen um Ausbau sanfter Energieerzeugung bündeln“ über den fachübergreifenden Zusammenschluss von Anbietern, Projektanten, Anwendern und Betreibern alternativer Energieanlagen auf Landesebene – der erste dieser Art in Deutschland. Als wichtigste Aufgaben werden eine fachlich qualifizierte Beratungstätigkeit, die Information der Öffentlichkeit und die sachorientierte Diskussion auf allen Entscheidungsebenen genannt. Auf dem Programm des ersten Seminars, welches der Verein bereits am 6. Mai 1995 veranstaltete, stand neben Informationen über Wasser- und Solarenergie sowie erneuerbaren Biobrennstoffen auch ein Meinungsaustausch mit den Energiepolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen.

Das Netzwerk, dessen Zentrum die VEE Sachsen e.V. bildet, ist gewachsen und reicht über die Grenzen Sachsens hinaus. Studien, Informationsbroschüren und -flyer zu vielfältigen Themen wurden erarbeitet und veröffentlicht. Neben dem Informationsangebot stehen Bildung und Forschung ganz oben auf der Agenda und es gibt fruchtbare Kooperationen mit Instituten und Bildungsträgern. Die politische und fachliche Arbeit ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben der VEE Sachsen e.V. und findet Ausdruck in Podiumsdiskussionen, Stellungnahmen, Presseerklärungen, persönlichen Gesprächen mit den Energiepolitischen Sprechern der Parteien u.v.m.. Darüber hinaus wird bei öffentlichen Veranstaltungen, wie z.B. den Jahrestagungen der VEE Sachsen das Neueste aus den Bereichen der Erneuerbaren Energien präsentiert. Die Geschäftsstelle, welche seit 1. Juni 2000 im Umweltzentrum Dresden zu finden ist, trägt dabei zur kontinuierlichen inhaltlichen Arbeit der VEE Sachsen bei und ist wichtige Kontaktstelle für alle Mitglieder, Vertreter aus Wirtschaft und Politik und interessierte Bürger.

Im Oktober 1995 schrieb ein führender Politiker Sachsens in einem Brief an den Präsidenten der VEE Sachsen e.V.:

„Eines der drängenden Probleme unserer Zeit ist der Umweltschutz. Gerade in den neuen Ländern haben wir 40jährige Versäumnisse aufzuholen. Die Nutzung alternativer, erneuerbarer Energiesysteme ist vorrangiges Ziel der Politik unseres Freistaates.“

Wir, die VEE Sachsen e.V. nehmen dies ernst und werden uns weiter dafür einsetzen, dass diesen Worten auch Taten folgen. Der Klimaschutz und damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist dringender den je.

Zum 25. Jubiläum wollen wir mit einem Film eine Einblick in die Arbeit der VEE Sachsen e.V. und die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Sachsen geben, Danke sagen und motivieren, in Zukunft aktiv mitzuwirken.

Ein kleiner Vorgeschmack ist hier zu finden, der ganze Film soll Ende 2020 fertig sein:

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Staatminister Wolfram Günther im Interview zu Klimaschutz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien

Dienstag, 25. August 2020 - 12:00
VEE Sachsen e.V.

Der Landesverband Nachhaltiges Sachsen, dessen Gründungsmitglied die VEE Sachsen e.V. ist, hat sich am 19.08.2020 mit Staatsminister Wolfram Günther im Kloster Buch getroffen und sich zu aktuellen Fragen ausgetauscht. Der erste Themenkomplex wendet sich Fragen von Landwirtschaft und Ernährung zu, im zweiten Themenkomplex - ab Minute 14:20 - stehen Fragen des Klimaschutzes und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Mittelpunkt.

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Schafft Sachsen die Rückkehr zur Energiewende?

VEE Sachsen e.V.
Presseerklärung 01/2020 vom 24.07.2020

Sachsen. Das „Energie- und Klimaprogramm Sachsen 2020 – 2030“ (kurz: EKP) befindet sich aktuell in seiner Fortschreibungsphase, der Kabinettsbeschluss ist für September 2020 geplant. Im Koalitionsvertrag ist zu den Ausbauzielen der Erneuerbaren Energien festgehalten:

„Das EKP soll sich an einem zusätzlichen Ausbau von 10 Terrawattstunden (TWh) Jahreserzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2030 orientieren. Für 2024 orientieren wir uns an einem Zubau-Zwischenziel von 4 TWh, von dem der Hauptteil durch Windenergie gewonnen werden soll."1

Grundsätzlich begrüßt die VEE Sachsen e.V. diese Weichenstellung, da damit eine Beendigung des faktischen Ausbaustopp der Erneuerbaren Energien angekündigt wird. Für den Horizont 2030 ist ein Ertragsziel aus Erneuerbaren Energien in Sachsen in Höhe von 16.000 GWh/a geplant.

Der aktuelle Nettostromverbrauch in Sachsen beträgt rund 22.100 GWh/a2. Trotz aller Effizienzmaßnahmen ist infolge der Sektorenkoppelung, verbunden mit der notwendigen Umstellung auf Elektromobilität und der Bereitstellung von Heiz- und Prozesswärme durch Erneuerbare Energien sowie der Erzeugung von Wasserstoff für die Industrie, von einem auf 130 % des heutigen Niveaus steigendem Energieverbrauch bis 2030 auszugehen. Der Nettostromverbrauch wird dann bei rund 28.800 GWh/a liegen.

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Nettostromverbrauch wird foglich bei rund 55 % im Jahre 2030 liegen.

Dies entspricht weder den Ausbauzielen der Bundesregierung von einem Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorung von 65 % im Jahre 2030, noch genügen diese Ausbauziele der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens.

Die Landesregierung ist gehalten, im Wege des Monitoring die Ziele zumindest halbjährlich zu aktualisieren und neue Instrumente zu entwickeln, die die Erreichung dieser Ziele garantieren.

Es ist erforderlich, im Wege eines Sofortprogrammes dafür Sorge zu tragen, den faktischen Ausbaustopp der Erneuerbaren Energien in Sachsen jetzt zu beenden und nicht auf die Zukunft zu verschieben.

So kann insbesondere der Ausbau der Windenergie nicht auf eine etwaige zukünftige Teilfortschreibung verwiesen werden, nachdem die laufende Regionalplanung die aktuellen Ziele der Landesregierung ignoriert und auf Grundlage des völlig überholten Energie- und Klimaprogrammes aus dem Jahr 20123 fortschreibt. Wenn das Instrument der Regionalplanung dazu führt, dass notwendige Ziele erst in 5 bis 10 Jahren Berücksichtigung finden, so  ist dessen Tauglichkeit in Sachen Klimaschutz und Ausbau der Erneuerbaren Energien in Frage zu stellen.

Ohne entsprechendes Maßnahmen in einem Sofortprogramm werden die Ziele des Koalitionsvertrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien ad absurdum geführt und es wird kein nennenswerter Zubau neuer Anlagen bis zum Ende der Legislaturperiode erfolgen.

Hier müssen sich die Koalitionspartner den Spiegel vorhalten und fragen, wie ernst Ihnen der Klimaschutz und der Ausbau der Erneuerbarer Energien in Sachsen wirklich ist.

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Unsere neuen Online-Formate - Ihr Feedback

Donnerstag, 16. Juli 2020 - 12:30
VEE Sachsen e.V.

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Infolge der Corona-Situation haben wir neue Online-Formate entwickelt. Zum einen die #WebKonferenzen mit Fachreferenten, zum anderen unsere Online-Stammtische #TeamErneuerbareTALK mit einem lockeren Austausch zu Themen der Erneuerbaren Energien, Nachhaltiger Mobilität oder Klimaschutz.

Wir gehen jetzt in die Sommerpause und werden nach dieser unsere Online-Veranstaltungen fortsetzen.

Uns interessiert, waren die Themen gut gewählt, könnten die Zeiten der Online-Veranstaltungen anders gelagert sein oder könnte der Ablauf anders gestaltet sein? Daher möchten Wir Sie bzw. euch um ein kurzes Feedback bitten.

Dies hilft uns bei der Frage, mit welchen Themen machen wir nach der Sommerpause weiter und welche Tage und Uhrzeigen sind überhaupt günstig. Vielen Dank dafür!

 

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VEE-Stellungnahme zur Gesamtfortschreibung des Regionalplanes Leipzig-Westsachsen

Freitag, 03. Juli 2020 - 16:00
VEE Sachsen e.V.

Heute endet die Frist zur Stellungnahme im Beteiligungsverfahren zum Entwurf des Regionalplan Leipzig-Westsachsen im Zuge der Gesamtfortschreibung des Regionalplanes 2008 vom 07. Mai 2020. Die VEE Sachsen hat - wie üblich - im Rahmen des Beteiligungsverfahrens eine Stellungnahme abgegeben.

Festzuhalten bleibt, dass die Fortschreibung des Regionalplanes auf Grundlage eines längst überholten Energie- und Klimaprogrammes aus dem Jahr 2012 erfolgen soll und damit weder den Zielen der Regierungskoalition, noch den 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens gerecht wird. Zeitgemäßer Klimaschutz sieht anders aus!

Im Koalitionsvertrag heißt es:

„Das EKP soll sich an einem zusätzlichen Ausbau von 10 Terrawattstunden (TWh) Jahreserzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2030 orientieren. Für 2024 orientieren wir uns an einem Zubau-Zwischenziel von 4 TWh, von dem der Hauptteil durch Windenergie gewonnen werden soll.“

Der Entwurf des Regionalplanes, welcher einen zeitlichen Horizont bis 2030 nach eigenen Angeben berücksichtigt, schafft hier gerade einmal die Möglichkeit bis zum Jahr 2030 ein Viertel des Notwendigen umzusetzen.

Klimaschutz sieht anders aus!

Den gesamten Inhalt unserer Stellungnahme finden Sie nachfolgend bzw. die Stellungnahme als PDF ... [mehr]

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