VEE-Mitgliederversammlung 2020 und Strategietreffen 2020.2

Montag, 03. Februar 2020 - 15:29
VEE Sachsen e.V.

Hiermit laden wir Sie ganz herzlich zur Mitgliederversammlung 2020 und zum Strategietreffen 2020.2 ein.

  • Datum: Freitag, 13. März 2020
  • Uhrzeit: Mitgliederversammlung: 14:00 Uhr
  • Ort: SBG Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH, Gutenbergstraße 6, 01307 Dresden
  • Raum: Aula

Ablauf:

  • 13:30 Uhr    Einlass & Ankommen
  • 14:00 Uhr    Mitgliederversammlung*
  • 16:00 Uhr    Kaffeepause & Austausch
  • 16:15 Uhr    Strategietreffen 2020.2
  • 18:00 Uhr    Ende    

* Gäste können gern zur Mitgliederversammlung zugelassen werden, wenn alle anwesenden Mitglieder hiermit einverstanden sein.

Das Strategietreffen 2020.2 findet als öffentlicher Teil um 16:00 Uhr statt.

Mit dem zweiten VEE-Strategietreffen zur Umsetzung des Klimaschutzes und der Energiewende in Sachsen wollen wir an die Ergebnisse des ersten Strategietreffens 2020 anknüpfen und den Stand der aktuellen Arbeitsergebnisse aufgreifen, hierüber berichten und die nächsten Schritte besprechen.

Jeder aktive Teilnehmer ist herzlich willkommen dabei zu sein – unabhängig davon, ob er bereits teilgenommen hat oder nicht. Auch Nicht-Mitglieder können an dem Strategietreffen teilnehmen und sind ausdrücklich eingeladen, die Arbeit der VEE Sachsen e.V. kennen zu lernen und mitzuwirken.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für eine bessere Planbarkeit anmelden!

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VEE-Strategietreffen 2020

Freitag, 20. Dezember 2019 - 15:00
VEE Sachsen e.V.

Foto Strategie 2020_0.png

(Foto: 123RF.com © TAWAT UTTAMASOON)

In den letzten Jahren ist es zum faktischen Ausbaustopp der Erneuerbaren Energien in Sachsen gekommen. So wurden im Jahr 2019 lediglich vier Windkrafträder ans Netz gebracht. Der Koalitionsvertrag macht Hoffnung auf Veränderung. Viele Punkte, welche wir seit Jahren in der Politik und Öffentlichkeit anmahnen, finden sich wieder. Wir begrüßen diese Weichenstellung ausdrücklich.

Doch Worten müssen Taten folgen!

Wir werden unseren Beitrag dazu leisten und uns weiter mir Rat und Expertise, aber auch Forderungen und Kritiken, einbringen. Wir laden Mitglieder und Interessierte ein, mit uns eine Strategie zu entwicklen, wie wir dazu beitragen, den Klimaschutz und die Energiewende in Sachsen voranzubringen.

  • Freitag, 24. Januar 2020, 15:00 Uhr, in Dresden
  • VEE-Strategietreffen zur Umsetzung des Klimaschutzes und der Energiewende in Sachsen

Zur besseren Planbarkeit bitte über das nachfolgende Anmeldeformular anmelden!

 

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Energie und Klimaschutz im Koalitionsvertrag

VEE Sachsen e.V.
Presseerklärung 04/2019 vom 02.12.2019

Sachsen. CDU, SPD und Grüne haben sich drei Monate nach der Landtagswahl auf einen Koalitionsvertrag geeinigt und diesen am Sonntag bekannt gegeben. Nachdem Sachsen in den letzten Jahren auf den letzten Platz im Bundesländervergleich beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gefallen ist, ist dem Koalitionsvertrag nun zu entnehmen, dass dieser faktische Ausbaustopp beendet werden soll. So soll nicht nur der Klimaschutz in der Verfassung verankert werden, sondern auch das Energie- und Klimaprogramm aus dem Jahr 2012 unverzüglich fortgeschrieben werden.

Als Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien begrüßen wir diese Weichenstellung ausdrücklich.

Ob es tatsächlich zu Fortschritten kommt, wird sich in noch zu klärenden Detailfragen entscheiden:

So braucht es zum Beispiel für die Windkraft einen Leitfaden für einen sachsenweiten Artenschutz, die Anpassung der Bestimmungen für den landschaftspflegerischen Begleitplan oder Beschleunigungen beim Repowering von Windkraftanlagen und bei Neuanträgen. Wichtig sind transparente, rechtssichere und zügige Genehmigungsverfahren, wie es die Koalitionspartner vereinbart haben.

Es wird darauf ankommen, ob bis zum Jahr 2021 tatsächlich mehr neue Windkraftanlagen gebaut werden. Entscheidend für den Bau neuer Windenergieanlagen wird dabei sein, neue Gebiete für die im Koalitionsvertrag angekündigten 4 TWh bis 2024 auszuweisen. Es bedarf Platz für 250 bis 300 neue Windenergieanlagen. Eine Flächeninanspruchnahme von Nutzwaldflächen wird dabei explizit ausgeschlossen. Es bleibt daher spannend, wie insbesondere die Regionalplanung diese Vorgaben in die Praxis umsetzen wird.

Wenn sich der finanzielle Nutzen für Standortgemeinden auswirkt, wird sich die Akzeptanz vor Ort spürbar verbessern. Auf Fragen vor Ort einzugehen, einen Dialogprozess zu führen und die Akzeptanz zu fördern, wird auch Aufgabe der neuen Dialog- und Servicestelle, welche bei der SAENA eingerichtet wird, sein.

Zu begrüßen ist der Umstand, dass sich die Koalition dafür entscheiden hat, über die Länderöffnungsklausel benachteiligte Ackerflächen für die Photovoltaik freizugeben, wie dies in anderen Bundesländern bereits praktiziert wird.

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Sachsen | Kenia-Koalition | Koalitionsvertrag und Verteilung der Ministerien

Sonntag, 01. Dezember 2019 - 14:00
VEE Sachsen e.V.

Koalitionsvertrag 2019 bis 2024_0.jpg

Vor wenigen Minuten wurden das Ergebnis der Koalitonsgespräche in Sachsen bekannt gegeben. Die Ministerien in Sachsen sollen nach einer Meldung von BILD wie folgt aufgeteilt werden:

Bündnis 90/Die Grünen

  • Landwirtschaft, Umwelt, Energie und Klima
  • Justiz, Europa, Gleichstellung und Demokratie

SPD

  • Gesundheit und Soziales
  • Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

CDU

  • Finanzen
  • Kultus
  • Inneres
  • Staatskanzlei
  • Wissenschaft und Kunst

Der Koalitionsvertrag ist ebenfalls als PDF online und kann nachgelesen werden:

https://gruene-sachsen.de/fileadmin/media/publikationen/v9pmi10ct5/Koalitionsvertrag_2019/Koalitionsvertrag_2019-2024.pdf

Ausführungen zum Energie- und Klimaschutz finden sich ab Seite 37.

Einige Punkte:

  • Klimaschutz soll als Staatsziel in die Verfassung geschrieben werden.
  • Sächsischer Masterplan  Energie  und  Klimaschutz soll beschlossen werden.
  • Wir  werden  unverzüglich  das  Energie-und  Klimaprogramm  (EKP)  anpassen.  Zu  dessen Kernpunkten  gehören  ein  Ausbauziel  für  erneuerbare  Energien,  ein  Beteiligungs- und Akzeptanzmanagement für Bürgerinnen  und    Bürger    sowie    Kommunen    und    eine Wasserstoffstrategie.Wir schreiben das EKP bis zum Sommer 2020 fort, setzen es im gleichen Jahrin Kraft und schaffen die landesrechtlichen Möglichkeiten für dessen rasche Umsetzung.
  • Das   EKP   soll   sich   an   einem   zusätzlichen   Ausbau   von   10   Terrawattstunden   (TWh) Jahreserzeugung  aus  erneuerbaren  Energien  bis  2030  orientieren.  Für  2024  orientieren  wir uns  an  einem  Zubau-Zwischenziel  von 4TWh,  von  dem  der  Hauptteil  durch  Windenergie gewonnen werden soll.
  • Zur Verbesserung  von  Transparenz  und  Beratung  sowie  zur  Konfliktlösung  im  Bereich der Windenergie und anderer Projekte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien werden wir eine Dialog- und Servicestelle bei der SAENA einrichten.
  • Im   Rahmen   bundesrechtlicher   Regelungen   werden   wir   im   Freistaat   Sachsen   den Mindestabstand   von   neuen   Windenergieanlagen   zur   Wohnbebauung   auf   1000   Meter festlegen.
  • Windenergieanlagen im Wald schließen wir aus.
  • Wir nutzen die Länderöffnungsklausel im Erneuerbare-Energien-Gesetz, um den Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik voranzubringen.
  • Technologien  zur   Produktion,   Speicherung  und  Nutzung  von Wasserstoff  sollen  umfassend  erforscht  und  am  Markt  erfolgreich  eingeführt  und  etabliert werden.  Wir  wollen  dabei  sicherstellen,  dass  vorrangig  Wasserstoff  aus  erneuerbaren Energien   zur   Anwendung   kommt.  Wir   beabsichtigen,hierzu   noch   2020   eine   eigene Wasserstoffstrategie für Sachsen zu erarbeiten.

Die gesamten Vereinbarungen lesen Sie im Koalitonsvertrag. Zu den weiteren Themen des Koalitionsvertrages können Sie hier eine Zusammenfassung lesen:

https://www.mdr.de/sachsen/politik/koalitionsvertrag-sachsen-102.html

Soweit zunächst zu Ihrer Information ...

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Förderung der Akzeptanz von Erneuerbaren Energien - Eine Aufgabe der zukünftigen Regierung in Sachsen

VEE Sachsen e.V.
Presseerklärung 03/2019 vom 24.10.2019

Sachsen. Die Einhaltung der Pariser Klimaziele und die Umsetzung der Bundesziele zum Klimaschutz auch in Sachsen wird nur möglich sein, wenn der faktische Ausbaustillstand der Erneuerbaren Energien mit entsprechenden Maßnahmen beendet wird und das vorhandene sächsische Potential zur Teilhabe und Umsetzung der Energiewende genutzt wird.

Hierzu bedarf es auch der Akzeptanzsteigerung der Erneuerbaren Energien, insbesondere im ländlichen Raum. Begleitet durch eine Servicestelle ErneuerbareEnergien können konsequente Bürgerbeteiligung und Beachtung der Verteilungsgerechtigkeit die Akzeptanz fördern. Das Ende des Ausbaustillstandes würde darüber hinaus nicht nur dem Mittelstand in Sachsen zugutekommen und dem Erhalt von Arbeitsplätzen in Sachsen dienen, sondern auch die Rolle Sachsens als Energieland trotz Beendigung der Braunkohleverstromung erhalten.

Wir fordern daher die Einrichtung einer Servicestelle ErneuerbareEnergien ähnlich der Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur (ThEGA) oder vergleichbarer Servicestellen in anderen Bundesländern. Diese soll vom Freistaat Sachsen mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet und mit erfahrenen und praxiserprobten Mitarbeitern besetzt werden, welche bereits Berufserfahrungen im Bereich Projektentwicklung Erneuerbare Energien, Genehmigung und Realisierung vorweisen können. Die wesentliche Aufgabe der neu einzurichtenden Servicestelle soll die Beratung und Mediation von Kommunen, Bürgern und Projektentwicklern sein, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen voranzubringen. Dazu gehört eine breit angelegte und medial begleitete Aufklärungsarbeit mit Informationen zum Klimawandel, den Folgen und der Notwendigkeit des Umbaus der Energiewirtschaft von der fossilen hin zu erneuerbaren Energien. Adressaten der Aufklärungsarbeit müssen neben der breiten Öffentlichkeit insbesondere Kommunen und öffentliche Verwaltungen, aber auch Bildungseinrichtungen.

Für die Wahrnehmung und die Akzeptanz von Windenergievorhaben sind Fragen der Verteilungsgerechtigkeit von großer Bedeutung. Um Verteilungsgerechtigkeit im Sinne einer finanziellen Teilhabe (direkt durch persönliche Teilhabe oder indirekt durch Beteiligung der Kommunen) zu ermöglichen, muss ein entsprechender Zugang möglich sein. Die ist nicht mit einzelnen „Groß-Projekten“ zu erreichen, sondern nur, wenn auch kleine Energieparks ermöglicht werden. Bei der Windenergie sollen daher Vorrangflächen für Windenergie ab sieben Hektar und einer Windenergieanlage zulässig sein.

Photovoltaikanlagen in Sachsen sollen konsequent gefördert werden. Dazu bedarf es unter anderem der Freigabe von landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten für Freiflächenphotovoltaik.

Neben der Förderung von Bürgerbeteiligungs- und Energiegenossenschaftsmodellen muss auch die Möglichkeit einer kommunalen Beteiligung an Projekten der Erneuerbaren Energien geschaffen werden. Hierzu ist eine Änderung der Regelungen in der Sächsischen Gemeindeordnung erforderlich.

Frühzeitige Bildung und Heranführung an das Thema der Nutzung Erneuerbarer Energien durch finanzielle Aufstockung und Ausbau des Bildungsangebotes der SAENA für Schulen (sog. Unterrichtsmodule) schafft darüber Aufklärung auch für die Zukunft. Dabei sollte das Angebot allen Schulen zugänglich gemacht werden.

Aktuell sind im Bereich der Erneuerbaren Energien mindestens 7.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen beschäftigt. Das Ende des faktischen Ausbaustillstandes hilft, diese Arbeitsplätze zu sichern, den Mittelstand in Sachsen zu erhalten und die regionale Wertschöpfung zu stärken.

Dresden, 24.10.2019
Dr. Wolfgang Daniels

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Vom Klärwerk zum Energiepark - Besuchen Sie mit uns die Faultürme von Dresden - Freitag, 15. November 2019, 15:00 Uhr

Mittwoch, 16. Oktober 2019 - 08:00
VEE Sachsen e.V.

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(Foto: Dr. Jörg Blobelt (retret 29.12.2018) - Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license)

Der Wasserkraftverband Mitteldeutschland e.V. und die VEE Sachsen e.V. laden Mitglieder und Interessierte zu einer gemeinsamen Führung durch das Klärwerk Dresden-Kaditz inkl. dem Bestieg der 35 Meter hohen Fauleier ein. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum weiteren Austausch und zur Vernetzung bei Speisen und Getränken in einem nahe gelegenen Restaurant.

Der Betrieb von Abwasser- und Schlammbehandlungsanlagen im Klärwerk Kaditz erfordert einen hohen Einsatz an Elektro- und Wärmeenergie, der Stromverbrauch im Jahr 2016 betrug 23.500 MWh. . Bis 2011 wurde für die Trocknung des Klärschlamms teures Erdgas verwendet. Die Kosten beliefen sich auf 1,7 Millionen Euro im Jahr. Doch im Klärschlamm steckt pure Energie. Inzwischen werden jährlich 18.000 Megawattstunden Elektroenergie aus Klärgas produziert.

Ziel ist, künftig ganz ohne zusätzliche Energie auszukommen. Dafür werden auch die Kraft von Wasser und Sonne genutzt. So ist im Auslauf der Kläranlage zur Elbe, welche einen Höhenunterschied von ca. 6 Metern aufweist, eine Kaplanturbine zur Energiegewinnung installiert, welche mit einer Nennleistung von 120 Kilowatt jährlich ca. 680 Megawattstunden produziert. Eine Photovoltaikanlage mit 949 Modulen auf dem Dach des Regenüberlaufbeckens erzeugt einen Jahresertrag von 180 Megawattstunden. Eine weitere Option für die Stadtentwässerung Dresden sind E-Mobilität und der Einsatz von Bio-Erdgas-Fahrzeugen.

  • Freitag, 15. November 2019, 15:00 Uhr
  • Kläranlage Kaditz, Scharfenberger Str. 152, 01139 Dresden
  • Bitte beachten: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung!

Los geht es mit dem 20minütigen Film „Weg des Dresdner Abwassers“. Anschließend geht es hinaus zu einer etwa 2stündigen Führung durch den Klärpark inklusive Bestieg der 35 Meter hohen Fauleier.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei entspannten Beisammensein im nahe gelegenen Restaurant "Wirtshaus Lindenschänke" bei Speisen und Getränken auf Selbstzahlerbasis ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, melden Sie sich frühzeitig an!

Eine Anmeldung über das nachfolgende Anmeldeformular ist daher erforderlich:

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Klimaschutz und sächsische Energiestrategie in der Kenia-Koalition?

VEE Sachsen e.V.
Presseerklärung 02/2019
11.09.2019

Sachsen. Nachdem CDU, SPD und GRÜNE am Wochenende den Weg für eine mögliche Regierungskoalition geebnet haben, stehen nun Abstimmungen und Sondierungsgespräche an, die zuerst parteiintern und dann, nach Zustimmung der entsprechenden Gremien, in einen möglichen Koalitionsvertrag münden.

Interessant sind insbesondere die gemeinsamen Ziele zum Klimaschutz und zur Energiestrategie in Sachsen. Diese beiden Themen haben in den letzten Monaten an Aufmerksamkeit gewonnen, nicht zuletzt durch die freitäglichen wiederkehrenden Demonstrationen der Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Fridays For Future - Bewegung. Doch welche Schnittmenge gibt es eigentlich zwischen CDU und insbesondere den GRÜNEN in diesem Themenfeld? Sind hier zukünftig überhaupt gemeinsame Konzepte und Ziele möglich?

Zur Beantwortung dieser Fragen hat der Verband VEE Sachsen e.V. im Vorfeld der Landtagswahl die Parteien mit sogenannten Wahlprüfsteinen um Antworten gebeten.

Das Ergebnis zeigt: CDU, SPD und GRÜNE stimmen erstaunlich weit überein.

In den Zielen und auch den Zwischenzielen (Pariser Abkommen, Klimaschutzgesetz, neues Energie- und Klimaprogramm) ist man sich in den Überschriften sehr nah.

Konsens zwischen CDU und GRÜNEN herrschen insbesondere in den Fragen zur Einhaltung des 1,5°C - Zieles aus dem Pariser Klimaschutzabkommen, einer CO2-Bepreisung, der Forcierung von Speichermöglichkeiten sogenannter PowerToX-Technologien in der Lausitz, der Beschleunigung und Vereinheitlichung von Raumordnungs- und Genehmigungsverfahren sowie dem Ausbau von Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Auch über eine zukünftig wichtigere Rolle der sächsischen Energieagentur SAENA herrscht Einigkeit zwischen den beiden Parteien.

Bei konkreten Fragen zum weiteren Ausbau der Windenergie, wie einem Artenschutzrechtlichen Leitfaden, der Einrichtung einer Servicestelle „Windenergie“, der wirtschaftliche Beteiligung betroffener Kommunen und bei der Beschleunigung der Genehmigungsverfahren, sind die Positionen der drei Parteien nicht unüberwindbar.

Bei einer Diskussion ohne ideologische Scheindebatten auf allen Seiten, sollte ein umsetzbares Ergebnis im Sinne einer zukünftigen Rolle Sachsens als Energieland gefunden werden können.

Die VEE-Wahlprüfsteine mit Antworten der Parteien zur Landtagswahl in Sachsen finden sich unter:

https://www.vee-sachsen.de/ltw2019

Dresden, 11.09.2019
Dr. Wolfgang Daniels

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